3 Jul
Mir sind gerade neue Punkte im Chrome (6.0.453.1) Menü aufgefallen:

Aber jetzt mal ehrlich, wer nutzt denn bitte nicht die Shortcuts oder das Rechtsklick-Menü zum Kopieren/Einfügen/Ausschneiden?
Zoom? Strg + Mausrad geht schneller. Und Shortcut für Vollbild (das Symbol unten rechts) kennen eigentlich auch alle Chrome User.
Wehe die Startzeit von Chrome dauert deswegen jetzt um ne Zehntelsekunde länger ![]()
Aber hey, Benutzerfreundlichkeit, Usability.
2 Jul
aida32 ist zugegebenermaßen kein sehr aktuelles Programm, die letzte Version kam 2004 raus und fällt bei den meisten Administratoren deswegen schon direkt durch. Was ich aber sehr schätze ist, dass das Programm klein ist, keine Installation benötigt, keine Lizenzeinschränkungen im Business Bereich hat und seine Aufgaben möglichst performant, schnell erledigt. Für eine netzwerkweite Inventarisierung wollte ich zuerst msinfo32 nutzen, dass bei jedem Windows System von Hause aus mitgeliefert wird (%commonprogramfiles%/microsoft shared/msinfo/msinfo32.exe) und auch alles nötige über das System herausfinden und als Report auch abspeichern kann.
Leider funktioniert das Programm ab Windows Vista nicht mehr korrekt, um genau zu sein werden wichtige Paramter einfach ignoriert. Die Parameter /category oder /categories, die für eine performante Inventarisierung unverzichtbar sind, werden gekonnt missachtet. Das fällt also leider raus.
Programme wie SIW 2010, Everest o.Ä. sind in kommerziellen oder Businessbereichen zu lizenzieren und eventuell auch einfach zu umfangreich.
Also, ich hab mir erstmal aida32 3.93 auf unser Netzlaufwerk geschoben.
Als nächstes ist es wichtig eine klare Vorstellung davon zu haben, was inventarisiert werden soll. Alles zu inventarisieren ist absolut kontraproduktiv. Der Vorgang an sich würde bestimmt eine Minute dauern und der Informationsgehalt wäre für die Administratoren auch einfach zu extrem.
Folgende Daten waren mir in unserem Netzwerk wichtig:
Um von Aida32 wirklich nur diese Informationen zu bekommen muss man sich eine Berichtvorlage erstellen. Das ist schnell gemacht, einfach Aida32 starten und dann beim Berichtsprofil unter Bericht -> Bericht-Assistent Pro/Lite... “angepasste Auswahl” einstellen. So habe ich nur die Bereich aktiviert, die ich brauche. Generiert wird eine .rpf Datei im Verzeichnis von aida32, die nachher noch wichtig ist.
Es ist zu empfehlen möglichst wenig Daten zu sammeln um den Vorgang der Analyse, die ja bei jedem Systemstart dann durchgeführt wird, möglich gering zu halten. Die Analyse sollte nicht länger als 10 Sekunden dauern, der Userstimmung wegen. Wird mehr Zeit benötigt würde ich unnötige Informationen aussortieren. Meine paar Dinge reichen vollkommen aus und sind in 3-6 Sekunden erfasst, je nach Rechnertyp. Je nach Anzahl der Mitarbeiter/Computer und der Arbeitsstimmung her muss jeder Administrator das aber selber einschätzen.
Nun brauchen wir den Bericht durch einen Batchbefehl, den wir dann später zum Automatisieren des Vorgangs nutzen. Also die CMD öffnen und zuerst schauen wir in die Hilfe von aida32: aida32.exe /? (aus dem Verzeichnis von aida32 raus oder mit dem entsprechenden Pfad davor) bringt nämlich erstaunlich viele Parameter zum Vorschein, mit der sich die Inventarisierung super steuern lässt.
Folgenden Befehl nutze ich für die Aufgabe:
\\serverpfad\zu\aida32\aida32.exe /r "\\serverpfad\zu\den\logs\$hostname" /text /silent /safe /custom "iqb.rpf"
Also, mit /r erstelle ich allgemein einen Report im Verzeichnis bla\logs\. Der Dateiname wird mit $hostname auf den Namen des Computers gesetzt. Bei diesem Pfad keine Dateiendung angeben, diese wird nämlich mit dem Parameter für das gewünschte Format, bei mir /text, von alleine ergänzt. /silent führt den Vorgang ohne GUI durch, mit /safe umgeht aida32 das Laden der Gerätetreiber, was anscheinend eine häufige Fehler/Konfliktquelle sein soll. Die letzte Option /custom übergibt aida32 meine benutzerdefinierte Berichtvorlage, sodass nur die Informationen ermittelt werden, die ich brauche.
![]()
Wenn der Test in der CMD klappt wars das eigentlich schon. Diesen Befehl jetzt am besten als Startscript in ein GPO einbauen und an alle Computerobjekte knüpfen, die inventarisiert werden sollen. Done! Ich hoffe, ich konnte helfen. Fragen, Verbesserungen, etc, wie immer in den Comments!
26 Jun
An diesem traumhaften Samstag stimmt nicht nur das Wetter. Ihr habt auch die Möglichkeit eine ganze Menge zu gewinnen!
Außer mir verlost Jeffrey 4 Acronis True Image 2010 Lizenzen und Matthias hat 2 PureSynch Professional Lizenzen für euch. Also auf jeden Fall auch dort vorbeischauen!
Was gibt es bei mir?
Wie wäre es mit 10 Lizenzen für Tunebite Platinum, dem Konverter und Webrekorder. Ich habe gestern Tunebite getestet und war sehr zufrieden. Lest den Test für mehr Infos.
Dann habe ich auch noch 2 Gutscheine im Wert von je 20€ für DesignSkins.com, DEM Laden für coole Foliendesigns. Viele Designs stehen euch zur Verfügung, ihr könnt aber auch selbst ein Design zusammenbasteln und es damit persönlicher gestalten.
Und noch einen Gutschein könnt ihr gewinnen. Eine 3-monatige Mitgliedschaft bei LoveFilm.de im Wert von 36€. Der Internet DVD-Verleih schickt euch eure Wunschfilme direkt mit der Post nach Hause. Dort könnt ihr die DVD beliebig lang behalten und beliebig oft gucken. DVD wieder zurück in den Umschlag (der natürlich schon bezahlt ist) und zurück. Da ich selber Mitglied bei LoveFilm bin kann ich das auch nur empfehlen. Ganz stressfrei mehrere Filme pro Woche gucken.
Wie läuft es ab?
Ich würde gerne von euch einen Kommentar weiter unten sehen, in dem ihr mir Themenvorschläge für die nächsten Monate bietet. Welche Beiträge in letzter Zeit haben euch gefallen? Worüber würdet ihr gerne etwas lesen?
Das Kommentar muss natürlich eine gültige E-Mail Adresse besitzen. Jeder Gewinner muss mir dann seinen Namen und seine Anschrift mitteilen, damit ich das so den Sponsoren übermitteln kann.
Das Gewinnspiel endet am Samstag den 10. Juli und die 13 Gewinner werden mit Random.org bestimmt und dann per E-Mail kontaktiert. Ich wünsche allen viel Glück!
25 Jun
Netterweise hat Audials mir TuneBite 7 Platinum zukommen lassen und ich habe mir das Programm mal angeschaut.
TuneBite ist generell ein Konverter und Webrekorder, wobei Letzteres für mich Web-Junkie eindeutig wichtiger ist. Immer mal sehne ich mich nach einem Programm, dass schnell und einfach Videos von Youtube und Lieder von last.fm und iloveradio.de mitschneidet, ohne, dass ich groß Links kopieren muss o.Ä.
Also mit vollem Tatendrang lade ich mir Tunebite 7 herunter und starte die Installation.
In der Installation kann ich bereits die ersten Einstellungen tätigen. Zum Beispiel bekomme ich gleich am Anfang die Möglichkeit, Tunebite komplett Portable auf den USB Stick zu installieren, TOP. Im Anschluss verweise ich das Programm noch fix auf meinen Musikordner,
der auch prompt eingelesen wird. Je nach Musikbibliothek und Rechnerpower kann sie der Vorgang bestimmt 2-4 Minuten ziehen. Falls also jemand seine 60GB Musiksammlung importieren möchte, Kaffee holen ![]()
Tunebite lädt während der Installation auch den aktuellsten LAME MP3 Codec herunter um beste MP3 Qualität bei Konvertierungen zu garantieren, sehr cool. Zusammen mit den Einstellungen brauch die Installation 3-4 Minuten, das ist total in Ordnung.
So, erster Programmstart! Wie schon bei Radiotracker wird der Programmstart durch ein Splash Screen, ähnlich wie z.B. bei Photoshop, begleitet. Und wie auch schon bei Radiotracker ist dieses Bild sehr stylisch.

Die Programmoberfläche ist typisch Audials, im schwarzen Corporate Design. Die Oberfläche beherbergt erneut eine ganze Menge Elemente und Features, von minimalistischem Design hält man bei Audials nicht viel. Der Vorteil: hat man sich erst einmal an die Oberfläche gewöhnt profitiert man von dem guten Überblick. Ohne viel Klicks ist alles in dem Fenster untergebracht.

Was allerdings bei Tunebite möglich ist: Design ändern. Es gibt insgesamt 4 Skins. Diesen Main Skin in 3 Farben und einen komplett weißen “Snow” Skin. Das ist vielleicht ganz praktisch wenn jemand so viel Schwarz nicht abkann und lieber weiß/silber mag, die Apple Kollegen z.B.
Der Konverter ist relativ simpel. Einfach Lieder oder ganze Ordner in das Programm ziehen und mit den Konvertierungseinstellungen (mehr dazu gleich) konvertieren. Ein spezielles Feature sucht gezielt nach DRM geschützter Musik und kann diese dann befreien. Ich hatte leider keine DRM Musik zur Hand.
Ich möchte aber den Webmodus näher zeigen. Mit diesem kann ich Musik und Videos aus dem Netz aufnehmen, ohne das groß steuern zu müssen.
Im Web-Modus-Fenster aktiviere ich erstmal ein Häkchen bei “Internet-Mediendateien aufnehmen”. Dann werden ein paar zusätzliche Komponenten installiert. Einige Sekunden später kann es losgehen, der Modus ist aktiv. Aber halt. Vorher noch ein Blick in die Konvertierungseinstellungen geworfen. Hier kann ich einstellen, in welcher Qualität Audio und Video konvertiert werden sollen. Musik lasse ich bei MP3 mit 192kbps und bei Video wird nicht geknausert, MPEG 4 H.264 mit 2048kbps soll Youtube Videos auf der Platte genüsslich machen.

Nun läuft es so: Ein Musiktitel oder ein Video wird, wenn der Webmodus aktiviert ist, automatisch erkannt und die Quelle wird geladen. Danach, wenn der Download abgeschlossen ist, wird die Konvertierung in das gewünschte Format gestartet.
Also ab zu Youtube, irgendein Video geguckt!
Noch während ich das Video schaue hat Tunebite es schon komplett heruntergeladen und startet die Konvertierung. Bei meinen Einstellungen für Videos dauert die Konvertierung dieses 1080p Videos allerdings gut 3 Minuten. Aus den 90MB der Quelle auf Youtube wird mir ein 50MB MP4 gepresst. Die Einstellung AVI H.264 mit 2048kbps schmeißt ebenfalls ein 55MB großes AVI File raus, Qualitativ das gleiche.
Noch während Tunebite mit dem Youtube Video werkelt bin ich schon in der Musikhalle last.fm angekommen und höre mir meine Empfehlungen an. Tunebite kriegt das während des Konvertierungsprozesses mit und saugt direkt die Lieder während ich sie höre. Wieder wird die Quelle geladen und danach in mein gewünschtes Format umgewandelt.

Heruntergeladene Lieder und Videos lassen sich mit Tags versehen und verwalten. Dafür bringt Tunebite auch eine recht komplexe Oberfläche mit, die dafür gedacht ist. Die wichtigsten Funktionen sind auch immer über einen Rechtsklick zu erreichen.

Was soll ich noch groß dazu sagen, das Programm macht wirklich Spaß. Youtube und last.fm sind damit echt kinderleicht auf der Platte. Bei iloveradio.de hat es leider nicht funktioniert. Dafür hat Tunebite aber eine Soundkarten-Funktion. Die Funktion nimmt einfach alles auf, was der PC momentan ausgibt, also abspielt. Einfach die Funktion aktivieren und iloveradio hören.
Dafür konnte Tunebite sogar irgendwelche Amazon Produktvideos auf die Platte ziehen
Warum nicht.
Also ich kann meine Empfehlung abgeben, wirklich ein cooles und einfach zu bedienendes Programm!
Und die gute Nachricht ist, ihr könnt dieses coole Programm gewinnen. Ganze 10 Lizenzen für Tunebite 7 Platinum im Wert von fast 400€ könnt ihr gewinnen und zwar schon morgen! Und das ist noch nicht mal alles, aber morgen dazu mehr. Stay tuned!
24 Jun
Ein Klebestreifen in Photoshop ist so simpel, dass ich mich letztens mal ohne Tutorials daran gemacht habe, einen eigenen Marke Self-Made zu erstellen. Ein Beispiel könnt ihr auf meiner Twitterpage begutachten.
So würde ich es empfehlen:
Zuerst erstellt ihr mit dem rechteckigen Auswahlwerkzeug ein Rechteck. Es sollte die typische Klebestreifenform aufweisen.
Füllt es mit der Farbe Weiß. Legt eine andersfarbige/bunte Ebene unter euer Klebestreifen in spe.

Setzt die Transparenz der Klebestreifenebene auf 50%, je nach Geschmack +- 10%.
Öffnet die Fülloptionen der Klebestreifenebene und aktiviert Schlagschatten mit folgenden Werten:
Farbe: Schwarz Normal
Deckkraft: 70%
Winkel: 110° (je nach Motiv und Lichteinfall könnt ihr hier frei wählen)
Distanz, Überfüllen: 0
Größe: 2px
Nun noch die Verlaufsüberlagerung. Zieht euch dafür meine Verlaufsvorlage: Klebestreifen.grd (Speicher Unter) In der Verlaufsüberlagerung, öffnet das Vorlagenmenü und klickt auf “Laden…”, sucht meine .grd Datei und bestätigt den Vorgang. 1 neuer Verlauf sollte ganz hinten dazugekommen sein. Nutzt diesen mit folgenden Einstellungen:
Methode: Normal
Deckkraft: 100%
Stil: Linear [X] An Ebene ausrichten
Winkel: 15°
Skalierung: 80%
Fertig, bestätigt die Fülloptionen mit [OK]
Dreht das Rechteck ein wenig, um es authentischer Wirken zu lassen, Richtung und Grad der Drehung ist abhängig von dem Objekt, was ihr “kleben” wollt und worauf.

Der letzte Schritt erfordert jetzt etwas mehr Fingerspitzenfegühl:
Erstellt eine Ebenenmaske auf der Klebestreifenebene (Ebene anklicken und dann in der Ebenenübersicht unten das 3. Symbol von links) und wählt diese aus. Zoomt ran, und zwar so richtig.
Mit dem Pinselwerkzeug und den Einstellungen
Farbe: Schwarz
Modus: Normal
Durchmesser: 1px
Kantenunschärfe: 60%
Deckkraft: 60%
könnt ihr nun Teile des Klebestreifens wegtricksen. Nutzt die Technik für die 2 Seitenränder, um den Abriss-Look zu erstellen. Das Gleiche etwas sparsamer an der oberen und unteren Kante.
Stellt jetzt die Deckkraft auf 15% und zaubert etwas Used-Look, in dem ihr im Klebestreifen einzelne Pixel anklickt. Variiert die Stärke des Used-Look je nach Motiv, in meinem nächsten Bild ist das Klebestreifen schon ziemlich stark “used” ![]()
Das Resultat könnte gezoomt etwa so aussehen:

Rauszoomen, Objekt druntergepackt, das wars, well done!
Tipp: Zusammen mit diesem Polaroid Tutorial echt unschlagbar.