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Archive for the ‘Programmierung’ Category

Der Leser Matthias Buchner fragte mich vor einiger Zeit, wie man mit Batch bestimmte Aktionen in allen Benutzerprofilen eines PCs ausführen kann. Die Lösung lieferte er später selbst und ich möchte euch das natürlich nicht vorenthalten. Mehr zu seiner Lösung in Schritt 4, vorher erstmal etwas Code-Kennenlernen und Basics.

Allgemein gesehen geht es darum Batch Aktionen in allen Unterordnern eines Ordners auszuführen. Dies lässt sich dann später auf das C:\Users\ Verzeichnis anwenden um den erwähnten Effekt zu erzielen.

Schritt 1: Unterordner eines Ordners ausgeben

Fangen wir klein an:

REM Achtung, Doppelbackslash Bug, siehe unten
setlocal
set rootdir=%cd%
set localusersdir=%systemdrive%\Users
for /d %%i in (%localusersdir%\*) do (
  echo %%i
)
pause
endlocal

Das Script gibt alle Unterordner eines Ordners aus. (linker Screenshot)
Erste mögliche Problemstelle: damit der Code funktioniert muss am Ende des Pfades \* stehen. Wenn die Pfadvariable jetzt bereits ein \ am Ende zu stehen hat (Laufwerksangabe z.B. per “C:\”), werden Pfade mit doppelten Backslashes ausgegeben. (rechter Screenshot) Das kann natürlich zu weiteren Problemen führen.
batch execute actions in each subdir simple 210x270 Batch: Aktionen in allen Unterordnern eines Ordners ausführen batch execute actions in each subdir doublebackslash 210x272 Batch: Aktionen in allen Unterordnern eines Ordners ausführen

Um das Problem zu beheben und unabhängig davon zu sein, wie der Pfad am Ende aussieht, habe ich folgenden Workaround gebastelt:

setlocal ENABLEDELAYEDEXPANSION
set rootdir=%cd%
set localusersdir=%systemdrive%\Users
for /d %%i in (%localusersdir%\*) do (
  set dir=%%i
  echo !dir:\\=\!
)
pause
endlocal

Bei der Verarbeitung auftretende Doppelbackslashes werden durch einfache Backslashes ersetzt.
batch execute actions in each subdir doublebackslash fix Batch: Aktionen in allen Unterordnern eines Ordners ausführen

Schritt 2: Aktionen auf Elemente in Unterordnern ausführen

Damit lassen sich jetzt also Aktionen auf die direkten Unterordner eines Ordners ausführen. Das hilft jetzt aber selten.
Wichtiger ist es auf einen bestimmten Ordner oder eine Datei in jedem Unterordner Aktionen auszuführen.
Dazu wäre folgender Code eine Grundlage:

setlocal ENABLEDELAYEDEXPANSION
set localusersdir=%systemdrive%\Users
for /d %%i in (%localusersdir%\*) do (
  set dir=%%i
  del /q /f "!dir:\\=\!\Desktop\passwords.txt"
)
pause
endlocal

Der Code schaut in allen Benutzerprofilen auf dem Desktop nach einer passwords.txt und löscht diese, falls vorhanden. Funktioniert dank Workaround auch bei Doppelbackslashes.
batch execute actions in each subdir delete edit file doublebackslash 210x106 Batch: Aktionen in allen Unterordnern eines Ordners ausführen batch execute actions in each subdir delete edit file 210x106 Batch: Aktionen in allen Unterordnern eines Ordners ausführen

Das Beispiel lässt sich jetzt beliebig ausbauen.

Schritt 3: mehrfache Verschachtelung

Dieser Fall kommt vielleicht seltener vor, war aber tatsächlich die Anfrage des Lesers: Bestimmte Aktionen in allen Benutzerprofilen ausführen; diese Aktion war eine Manipulation der Firefox Einstellungen, die wiederum in allen Firefox Profilen stattfinden soll.
Also [foreach] User -> [foreach] Firefox Browser Profile -> [do smth]
Dazu muss der oben gezeigte Code verschachtelt werden:

@echo off
setlocal ENABLEDELAYEDEXPANSION
set localusersdir=%systemdrive%\Users\
for /d %%i in (%localusersdir%\*) do (
  set dir=%%i
  echo User Profile: !dir!
  for /d %%j in ("!dir:\\=\!\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles\*") do (
    set deepdir=%%j
    echo Browser Profile: !deepdir!
    if "!deepdir:~-8!"==".default" (
      echo profile valid
      findstr /i /c:devtools.toolbox.selectedTool !deepdir!\prefs.js
      if not errorlevel 1 (
        echo prefs.js valid, rename it
        ren "!deepdir!\prefs.js" "prefs_backup.js"
      )
    )
  )
  echo.
)
pause
endlocal

Erläuterung: Jeder Firefox Profilordner aller lokalen Benutzer wird überprüft, ob er mit “.default” endet. Wenn das der Fall ist wird in dem Ordner in der Datei prefs.js nachgesehen, ob die Zeichenkette “devtools.toolbox.selectedTool” enthalten ist. Wenn ja wird die Datei in prefs_backup.js umbenannt, wodurch die Einstellungen des Firefox Profils zurückgesetzt werden (also seid vorsichtig mit dem Beispiel).

batch execute actions in each subdir nested commands complex 460x160 Batch: Aktionen in allen Unterordnern eines Ordners ausführen
Der Screenshot zeigt die 4 unterschiedlichen Reaktionen:
User 1: Profil gefunden jedoch existiert keine prefs.js in dem Ordner (ungewöhnlich, hätte ich es nicht provoziert)
User 2: Profil gefunden, prefs.js gefunden, jedoch enthält sie den gesuchten String nicht
User 3: kein Firefox Profilordner gefunden
User 4: Profil gefunden, prefs.js gefunden, String gefunden (beim 2. Profil), Datei wird umbenannt

Das Beispiel soll nur zeigen, dass sich für eine Menge von Unterordnern, welche wiederum Unterordner eines Root Ordners sind, komplexe Überprüfungen und Befehle ausführen lassen. Jedoch hat auch das seine Grenzen. Beispielsweise können innerhalb der for Blöcke eine goto Sprungmarken benutzt werden. Es gibt sicher noch weitere Dinge, die in diesem Konstrukt nicht so funktionieren, wie sie es in Batch normalerweise tun, bisher ist mir nur das mit dem goto aufgefallen.

Schritt 4: Code komprimieren und optimieren

Ohne Überprüfungen, mögliche Fehler-Korrekturen, Variablen usw ist das Programm zwar weniger flexibel aber dafür sehr viel kürzer. Ich poste hier das konkrete Beispiel, dass mir Matthias Buchner per Mail geschickt hat:

FOR /D %%i IN (%systemdrive%\Users\*) Do FOR /D %%j IN (%%i\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles\*) Do (
 ren "%%j\prefs.js" "prefs_backup.js"
 findstr /v /i /c:Test "%%j\prefs_backup.js" >> "%%j\prefs.js"
 del /q/f "%%j\prefs_backup.js" 2>nul 1>nul
)

Alle Firefox Profile aller Nutzer werden nach der prefs.js durchsucht. Über einen typischen Batch Workaround werden aus der prefs.js einfach nur alle Zeilen, die den String “Test” enthalten, gelöscht.

Mehr Firefox Profile Manipulation mit Batch hier: Batch: Textzeile aus einer Datei herauslöschen/filtern (ist aber das gleiche wie in Schritt 4: bestimmte Zeilen entfernen)


Die Offlinedateien von Windows 7 werden ebenso selten genutzt wie sie das Netzwerk belasten können, wenn sie aktiviert sind.

Manuell kann man die Funktion folgendermaßen deaktivieren:
Start -> “Offlinedateien verwalten” suchen -> Offlinedateien deaktivieren
oder
Start -> Systemsteuerung -> Synchronisierungscenter -> Offlinedateien verwalten (links im Menü unten) -> deaktivieren

disable windows 7 offlinefiles sync offlinedateien 460x245 Windows Offline Dateien deaktivieren per Skript im AD

Im Unternehmen kann es durchaus sinnvoll sein, die Offlinedateien per Gruppenrichtlinie oder per Skript zu deaktivieren.
Und für die Verteilung im Windows AD Netzwerk habe ich natürlich wieder ein Skript vorbereitet:

@echo off & Color 9f & setlocal

set log=\\server\pfad\disable-offline-files.log
set preconfig=99

sc stop CscService
sc config CscService start= DISABLED

:check
for /f "tokens=1,2,3 delims= " %%a in ('reg query "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\CSC" /v Start^|findstr "Start"') do set preconfig=%%c
echo %date% %time:~0,8% - %computername% Offline-Files: %preconfig% >> %log%
if "%preconfig%"=="0x1" goto disable
goto end

:disable
reg add "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\CSC" /v Start /t REG_DWORD /d 4 /f
echo %date% %time:~0,8% - %computername% Offline-Files deaktiviert, errorlevel %errorlevel% >> %log%

:end
endlocal
pause

Auszug aus der Logdatei:
disable windows 7 offlinefiles sync offlinedateien log 460x109 Windows Offline Dateien deaktivieren per Skript im AD


tech struktur2 140x135 Mongoose Verbindung zur MongoDB Datenbank mit auth ParameterIn einem aktuellen Webprojekt verwende ich MongoDB als Datenbank und die Node Erweiterung mongoose als Aufsatz. mongoose ist für alle Entwickler, die bisher pur auf der MongoDB arbeiten, definitiv einen Blick wert.
Anfangs wurde lokal auf dem PC programmiert, mittlerweile beginnen wir den Umstieg auf einen Webhoster. Dabei ergab sich ein Problem, dass ich kurz erläutern möchte.

Die Mongoose Verbindung zur Datenbank erfolgt anhand eines Connection Strings, der bei einer Standardinstallation aller Komponenten sehr einfach aussehen kann:

var mongoose = require("mongoose");
mongoose.connect("mongodb://localhost/proorg-test");

Dieser String verwendet localhost als Server, den Standardport von MongoDB 27017, die Datenbank “proorg-test” und keine Authentifizierung. Das reicht für den Anfang und funktioniert gut.

Nach dem Umstieg auf einen (shared) Webserver trifft man jedoch meistens eine andere MongoDB Installation an. Oftmals wird diese mit dem Parameter –auth eine Authentifizierung erfordern, einen anderen Port nutzen und vielleicht auch einen anderen Server verwenden.
Neben den zusätzlichen Angaben für Server, Port und User muss man Mongoose jetzt auch befehlen, sich explizit an der “Admin Tabelle” zu authentifizieren. Dies ist meisten die admin Tabelle, in der auch ein Admin Nutzer, dessen Daten im Connection String stehen, enthalten sein sollte.

var mongoose = require("mongoose");
mongoose.connect("mongodb://mongodb_admin:r0OtP4s$w0rd@localhost:20718/proganizer", {auth:{authdb:"admin"}});

Dieser String enthält jetzt den wichtigen Teil {auth:{authdb:”admin”}}, damit Mongoose sich mit dem mongodb_admin an der admin Tabelle authentifiziert.

Mehr dazu auch in den MongoDB Security Tutorials.

logo trans 2012 140x78 Mongoose Verbindung zur MongoDB Datenbank mit auth ParameterAn dieser Stelle auch big shoutouts an uberspace.de, der sympathische deutsche Webhoster mit “Preis-selber-wählen” Prinzip und einem riesigen Arsenal an vorinstallierten, vorkonfigurierten und bestens dokumentierten Server- und Entwickler-Tools. Ein kleiner Einblick: “SSH. Perl. PHP. Python. Ruby. node.js. Erlang. Lua. Compiler. FastCGI. MySQL. CouchDB. MongoDB. Cronjobs. HTTPS. IMAP. SMTP. Webmail. qmail. vmailmgr. maildrop. Spam­Assassin. ezmlm-idx. DSPAM. ~/service. runwhen. Eigene Logs. Backups. 10 GB Plattenplatz. Und das ist nur der Anfang.”

Mögliche Fehlermeldungen:
Dieser Fehler würde auftreten, wenn trotz –auth Parameter bei MongoDB der Standard Connection String benutzt würde:
assertion 16550 not authorized for query on proganizer.users ns:proganizer.users query:{ username: “SchurigH” }
Wenn man nur Benutzername und Passwort eingibt, ohne den auth Parameter von Mongoose einzustellen, also

mongoose.connect("mongodb://schurigh_mongoadmin:r0OtP4s$w0rd@localhost:20718/proganizer");

, dann kommt:
auth: couldn’t find user schurigh_mongoadmin@proganizer, proganizer.system.users
Und selbst wenn man jetzt in proganizer.system.users einen neuen Admin User erstellt – das ginge mit db.addUser({user:”proganizer_admin”, pwd: “*****”, roles: [ "readWrite", "dbAdmin" ]}); – würde das nicht funktionieren. Ohne {auth:{authdb:”admin”}} geht es nicht.


Registry Werte aus der Registry auslesen ist ein alter Hut, no problem. Auch ganze Pfade aus der Registry lesen stellt grundsätzlich kein Problem dar. Schwierig wird es jedoch, wenn der auszulesende Pfad Leerzeichen enthält. Und seit Windows Vista enthalten ja fast alle Pfade ein Leerzeichen: C:\Program Files\…

Dieser Post dient der Zusammenfassung der wichtigsten Batch Registry Abfragen.

Einfache Werte und Pfade ohne Leerzeichen

@echo on & Color 9f & setlocal
REM einfache Werte
set ff=0
for /f "tokens=1,2,3 delims= " %%a in ('reg query "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Mozilla\Mozilla Firefox" /v "CurrentVersion"^|findstr "CurrentVersion"') do set ff=%%c
echo %ff%

REM einfache Pfade
set spath=0
for /f "tokens=1,2,3 delims= " %%a in ('reg query "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Ghisler\Total Commander" /v "IniFileName"^|findstr "IniFileName"') do set spath=%%c
echo %spath%

Also eine festgelegte Anzahl an Tokens, Leerzeichen als Delimiter, der dritte Token ist der Registry Wert. Token 1 und 2 sind der Name des Registry Werts und der Wert-Typ.

Werte oder Pfade mit Leerzeichen

REM Werte mit Leerzeichen
set value=0
for /f "usebackq skip=2 tokens=1,2*" %%a in (`reg query "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\FileZilla Client" /v "Startmenu"`) do set value=%%c
echo %value%

REM Pfade mit mehreren Leerzeichen
set path1=0
set path2=0
REM Möglichkeit 1: mit Option usebackq, /ve (liest den (Standard) Wert aus)
for /f "usebackq skip=2 tokens=1,2*" %%a in (`reg query "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\FileZilla Client" /ve`) do set path1=%%c
echo %path1%
REM Möglichkeit 2: ohne Option usebackq
for /f "tokens=2*" %%a in ('reg query "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\FileZilla Client" /ve') do set path2=%%b
echo %path2%

Für Werte oder Pfade mit Leerzeichen müssen 3 Dinge beachtet werden:
1. Die Delimiter entfallen.
2. Tokens empfangen mit * mehrere durch Leerzeichen getrennte Werte und packen sie in den letzten Token zusammen; den wir dann abfragen.
3. Bei der Methode 1 mit usebackq müsst ihr unbedingt auf die Anführungszeichen achten! Der komplette Inhalt in den Klammern wird mit einem “backquote”, also `, eingeschlossen. Das ` ist kein ” und kein ‘ und kein ´ usw, achtet darauf! Alle anderen Angaben kommen wie gewohnt in doppelte Anführungszeichen. Bei der Methode ohne usebackq kommt der Klammerinhalt in normale einfache Anführungszeichen ‘.

Das Ergebnis aller obrigen Code-Schnipsel:
registry werte mit batch auslesen mit leerzeichen usebackq Batch   Registry Werte mit und ohne Leerzeichen auslesen


Im Windows Netzwerk Schriftarten zu verteilen war komplexer als gedacht. Daher möchte ich mal oberflächlich die möglichen Verteilungsmethoden erläutern und meine Empfehlung geben.
Ziel ist die Verteilung (also Installation zur Verwendung) von Schriftarten in Windows Netzwerken über Gruppenrichtlinien.

Dafür gibt es verschiedene Methoden: Batch, GPO, VBS.

Batch

REM alle Schriftarten aus dem fonts Unterordner in den Fonts Systemordner kopieren
xcopy fonts\*.* "%windir%\Fonts\" /v /c /l /y /i
REM jede Schriftart einzeln in der Registry anmelden
reg add "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Fonts" /v "OpenSans-Bold (True Type)" /t REG_SZ /d "OpenSans-Bold.ttf" /f
reg add "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Fonts" /v "OpenSans-BoldItalic (True Type)" /t REG_SZ /d "OpenSans-BoldItalic.ttf" /f
...

Der Registry Befehl muss für jede gewünschte Schriftart ausgeführt werden.

GPO

Wie schon GPO Meister Heitbrink erklärt hat:
In der Gruppenrichtlinie unter Computerkonfiguration\Einstellungen\Windows-Einstellungen\Dateien folgende Einstellung für jede Schriftart erstellen:
schriftarten über das netzwerk verteilen mit batch gpo vbs register font file gpo Schriftarten im Netzwerk verteilen mit Batch, GPO, VBS
In der Quelle bitte den korrekten \\server\pfad\ angeben. Dadurch werden die Schriften in den Windows Ordner kopiert.

Nun noch in Computerkonfiguration\Einstellungen\Windows-Einstellungen\Registry folgende Einstellungen, ebenfalls einmal pro Schriftart:
schriftarten über das netzwerk verteilen mit batch gpo vbs copy font file gpo Schriftarten im Netzwerk verteilen mit Batch, GPO, VBS
Den Registry Pfad so übernehmen wie auf dem Bild, “Name” enthält den Anzeigenamen innerhalb von Programmen, bei der Fontdatei kein Pfad mehr davor packen, nur der Dateiname.

Nachteil

Beide Lösungen sind nicht sehr aufwändig, 2 Batch Befehle bzw. 2 GPO Einstellungen, simpel. Viel eher hat es den Nachteil, dass man bei einer größeren Menge an Schriftarten dann doch recht viel zu tun hat. 20 Schriftarten? Das bedeutet viel rumgetippe.
Besser ist in diesem Fall folgende Lösung:

VBS

Dieses VBS installiert alle Fontdateien, die sich im selben Ordner befinden.

' gebastelt mit Hilfe von:
' http://superuser.com/questions/201896/how-do-i-install-a-font-from-the-windows-command-prompt
' http://forum.chip.de/c-visual-basic-net/vbs-if-file-exists-then-starts-program-1550358.html

Set ofso = CreateObject("Scripting.FileSystemObject")
Set shell = CreateObject("WScript.Shell")
SourceFolder = ofso.GetParentFolderName(Wscript.ScriptFullName)

Const FONTS = &H14&

Set objShell  = CreateObject("Shell.Application")
Set oSource   = objShell.Namespace(SourceFolder)
Set oWinFonts = objShell.Namespace(FONTS)
sFontFolder   = shell.ExpandEnvironmentStrings("%windir%") & "\Fonts\"

' Lame VBscript needs 4 f*ing lines instead of "if (/\.ttf$/i) " ...
Set rxTTF = New RegExp
rxTTF.IgnoreCase = True
rxTTF.Pattern = "\.ttf$"

FOR EACH FontFile IN oSource.Items()
    IF rxTTF.Test(FontFile.Path) THEN
		IF NOT ofso.FileExists(sFontFolder & FontFile) THEN
			oWinFonts.CopyHere FontFile.Path
		END IF
    END IF
NEXT

Die Einbindung in das Netzwerk könnte direkt als Startscript erfolgen. Wenn man jedoch einen leichten Überblick haben möchte, welche Computer die Schriften schon installiert haben, empfiehlt sich dieses Script:

@echo on & color 9f & setlocal
set wd=\\server\Deployment\Sonstiges\fonts
set log=%wd%\fonts.log

echo %date% %time:~0,8% - %computername% startet die Fontinstallation >> %log%

start /wait "" cmd /c cscript //nologo "%wd%\fonts\install-all-fonts.vbs"

REM eine Schriftart als Test überprüfen
if exist "%windir%\fonts\OpenSans-SemiboldItalic.ttf" echo %date% %time:~0,8% - %computername% hat die Schriften installiert >> %log%

:end
endlocal

Das Script loggt Start und Ende der Schriftinstallation und prüft die erfolgreiche Installation mit 1 beliebigen Schriftart.

Ein Neustart muss aber auch bei dieser Methode sein.


Admin

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