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Katja Schurig sucht neue berufliche Herausforderungen!

Liebe Leser, ich habe hier einen Geheimtipp für euch:
Katja Schurig
Katja Schurig, berufserfahren und kampferprobt in den Bereichen Veranstaltungsmanagement und -verkauf, Personalwesen, Sales & Marketing sowie Tourismus, will sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen. Wer mit viel Energie umgehen kann und auf der Suche nach einer professionellen Fachkraft ist (oder jemanden kennt, der jemanden kennt), der findet ihr Profil nebst Kontaktdaten auf: Xing
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Archive for the ‘IT’ Category

Git Repository 1:1 kopieren (duplizieren)

Ziel ist es ein Git Repository in ein anderes, leeres Git Repository zu kopieren, inklusiver aller Daten wie z.B. der History. Also das Kopieren / Klonen / Duplizieren eines Repositories inklusive aller Infos. Es reicht also nicht den Ordner nur zu kopieren und in das neue Repository zu pushen, damit hätte dieses Repository nur 1 Commit, nicht aber alle Daten übernommen.

Hier die Abfolge der Schritte:

  1. Das alte Repository “old-repo” auf der Festplatte auf den aktuellsten Stand bringen; logisch
  2. Einen Ordner für das neue Repository anlegen; der Name des Ordners sollte dem Namen des neuen Repositories entsprechen
  3. Den Inhalt des Ordners “old-repo” in den Ordner “new-repo” kopieren
  4. Git Bash in “new-repo” starten bzw. diesen Ordner in der Bash aufrufen
  5. Git origin neu setzen, Ziel ist das neue Repository:
    git remote set-url origin git@[Server IP/URL]:new-repo
  6. Neuen Master Stand pushen:
    git push origin master

Hier ein Video der Vorgehensweise:
YouTube Preview Image


Wenn ein frisch installiertes Betriebssystem erstmal fertig eingerichtet ist und perfekt läuft sollte man diesen Zustand im Notfall wiederherstellen können. Das Sichern von funktionierenden Treibern ist einer der Schritte, die man dafür regelmäßig durchführen sollte.

Double Driver ist klein, portable, kostenlos, einfach zu bedienen und besonders schnell!

Die Oberfläche ist besonders einfach und die Bedienung ist selbsterklärend:

Die Treiber des eigenen Systems sind in weniger als 1 Sekunde komplett geladen (zumindest bei mir). Irgendwie soll man auch andere Systeme scannen können; wie das geht habe ich aber noch nicht getestet.

Wie bei den meisten Treiber Backup Tools werden alle Systemtreiber gelistet aber nur die non-Microsoft Treiber ausgewählt. Diese Selektion ist schon am sinnvollsten, lässt sich bei Bedarf aber verändern. “All”, “None”, “Invert” beschleunigen die Anpassung.

Die Treiber lassen sich als Ordner, als gezippte Ordnerstruktur oder als selbstentpackendes Archiv sichern. Treiber größerer Systeme können schon mal 100-200MB groß sein, die 2 ZIP Auswahlmöglichkeiten würde ich also empfehlen. Damit kann die Größte auf 40-80MB verringert werden. Das Wiederherstellen der Treiber ist ebenso simpel. Die Sicherung wird ausgewählt und alle gesicherten Treiber werden aufgelistet. Hier kann man dann entweder alle Treiber wiederherstellen oder einzelne Einträge deselektieren.

Das Tool ist dazu portable, muss also nicht installiert werden und funktioniert sofort auf jedem System, gerne auch vom USB Stick aus.

Super Freeware, Hut ab.
Das Sichern der Treiber funktioniert auch bei Windows 8. Ich gehe davon aus, dass auch die Wiederherstellung funktioniert. Probieren geht über studieren.


Ich habe bereits vor einigen Monaten mal über die Erkennung von laufenden Prozessen via Batch geschrieben. Damals habe ich diese Erkennung in einfachen oder komplexeren If Else Blöcken verschachtelt. Ich habe nun gemerkt, dass dies zu Problemen und falschen Erkennungen führen kann!

Daher hier das Update: If Else Verschachtelungen können zwar ein paar Zeilen sparen aber verfälschen Errorlevel Rückgaben! In If Else Blöcken würde ich keine Programmbefehle schreiben, die mit dem Errorlevel arbeiten sollen. Lieber mit einigen gotos arbeiten.

Hier ein Beispiel:

REM Statt:
if /i %action%==start-server (
 tasklist |find /i "IQB_Server.exe"
 if not %errorlevel%==0 start IQB_Server.exe
 goto end
)

REM folgenden Code verwenden:
if /i %action%==start-server goto start-server
:start-server
 tasklist |find /i "IQB_Server.exe"
 if not %errorlevel%==0 start IQB_Server.exe
 goto end

REM Errorlevel in IF ELSE Blöcken können falsch sein!

Nochmal zum Erkennen von Prozessen via Batch: hier sind 3 verschiedene funktionierende Methoden:

REM %errorlevel% ist immer 0 wenn der Prozess existiert
REM 1 wenn nicht gefunden
REM am besten mit 'if not "%errorlevel%"=="0"' überprüfen

REM Variante 1:
tasklist | find /i "dropbox.exe"

REM Variante 2:
tasklist /FI "IMAGENAME eq dropbox.exe" 2>NUL | find /I /N "dropbox.exe">NUL
REM beide NUL Umleitungen optional

REM Variante 3:
tasklist /nh /fi "imagename eq dropbox.exe" | find /i "dropbox.exe" >NUL
REM letzte NUL Umleitung optional

English Version

A few months ago I already wrote a post about the detection of running processes with batch. In this post I used this detection code inside simple or more complex if-else block statements. I recently noticed possible false positives if doing so. Using %errorlevel% return codes inside if-else statements can lead to wrong return codes.

So, here’s the update: if else structures can save a few code lines but can also falsify errorlevel return codes! And since the detection of running processes rely on errorlevel returns you should use gotos instead of if else.

Here’s a code example:

REM instead of:
if /i %action%==start-server (
 tasklist |find /i "IQB_Server.exe"
 if not %errorlevel%==0 start IQB_Server.exe
 goto end
)

REM use this code:
if /i %action%==start-server goto start-server
:start-server
 tasklist |find /i "IQB_Server.exe"
 if not %errorlevel%==0 start IQB_Server.exe
 goto end

REM errorlevel return codes in if-else blocks may be wrong!

Here are 3 different working code examples for process detection:

REM %errorlevel% is always 0 if the process is running
REM and 1 if it is not running
REM best way is to check with 'if not "%errorlevel%"=="0"'

REM code 1:
tasklist | find /i "dropbox.exe"

REM code 2:
tasklist /FI "IMAGENAME eq dropbox.exe" 2>NUL | find /I /N "dropbox.exe">NUL
REM both NUL redirections are optional

REM code 3:
tasklist /nh /fi "imagename eq dropbox.exe" | find /i "dropbox.exe" >NUL
REM last NUL redirection is optional

via, via


Das Ziel sind Screenshots von Webseiten, mit einem Batch Script automatisiert und kontrolliert. Keep it simple & stupid.

Die Wichtigste ist natürlich das Anfertigen der Screenshots. Das ließe sich vermutlich auch mit pure Batch erledigen, ich fand allerdings folgende Utilities besonders einfach und optimal für diesen Zweck: CutyCapt und IECapt. Beide Tools bestehen nur aus einer kleinen .exe Datei und sind kommandozeilenbasiert, optimal für eine Batch Benutzung.
CutyCapt fertigt Website Screenshots mit der WebKit Engine (Chrome und Opera nutzen diese Engine) an, IECapt nutzt die Engine des Internet Explorers.

Die Anwendung ist relativ einfach, über die CMD. Ein Beispiel:

CutyCapt.exe --url=http://www.spiegel.de/ --out=spiegel.png --min-width=1100 --min-height=800 --delay=1000

Wenn die Webseite besonders lang ist so wird sie komplett aufgenommen. Die Parameter steuern das Verhalten der Engine, beim IE gibt es nicht ganz so viele Möglichkeiten.

Das kann man jetzt in einem netten Script verpacken und schon lassen sich beliebige Webseiten mit einem Doppelklick fotografieren. Versehen mit Logging, Mailer und ein paar Kleinigkeiten, fertig.

Hier mein Script, welches 2 Screenshots der Fritz Box aufnimmt, in einem Unterordner speichert, eine Mail schickt und alles loggt, so als Muster:

Code anzeigenDen Code könnt ihr bequem mit den Links/Rechts Pfeiltasten horizontal bewegen.

@echo off
setlocal
Color 9f

REM ### INFORMATIONS ############################################

REM ****************************************************
REM  Title:   	Website Screenshot Daemon (WSD)
REM  Author:  	Hannes Schurig
REM  Created: 	22.02.2013
REM  Changed: 	25.02.2013
REM  Version: 	0.3.5
REM  Changelog: 0.1: complete mailer function with flexible callback
REM				0.1.1: complete new mailer with call, parameters and no local variables, 50% less code
REM				0.2: CutyCapt configured to take 2 screenshots, formatted datetime filename
REM				0.2.1: collect errorlevels and added to mail text
REM				0.2.2: save screenshots in subfolder, check if exist, create if needed
REM				0.3: use working directory and absolute paths for sheduling compatibility
REM				0.3.1: script renamed, detect working directory and filename
REM				0.3.2: removed usesubdir variable, remove 40-45 and edit 51 & 53 for no subdir
REM				0.3.3: fixed bug - spaces in working path lead to script malfunction
REM				0.3.4: CutyCapt parameters as variable - they do not change
REM				0.3.5: added 20 seconds max-wait parameter
REM  Credits: CutyCapt website screenshot utility: http://cutycapt.sourceforge.net/ - awesome!
REM ****************************************************

REM ### VARIABLES ############################################

for %%a in (%0) do set filename=%%~nxa
for %%a in (%0) do set wd=%%~dpa
REM remove last "\" or "/" from working directory (wd) path
if "%wd:~-1%"=="\" set wd=%wd:~0,-1%
if "%wd:~-1%"=="/" set wd=%wd:~0,-1%
set subdir=%wd%\screenshots
set mailer=1
set adminmail=hannes.schurig@online.de
set log="%wd%\logfile.txt"
set cutycapt="%wd%\CutyCapt.exe"
set datetime=0
set scerrorlevel=0

REM same parameters for every screenshot? It's shorter with:
set cutycaptparameters=--min-width=1100 --min-height=800 --delay=1000 --max-wait=20000

REM ### PROGRAM START ############################################

echo %date% - %time:~0,5% (i) WSD starting... >> %log%

REM check and create subdir if wanted and needed
if not "%subdir%"=="" (
	if not exist "%subdir%" (
		md "%subdir%"
	)
)

REM prepare short datetime with . instead :
set datetime=%date%-%time:~0,5%
set datetime=%datetime::=.%

%cutycapt% --url=http://fritz.box/ --out="%subdir%/%datetime%-dashboard.png" %cutycaptparameters%
set scerrorlevel=%errorlevel%
%cutycapt% --url=http://fritz.box/system/syslog.lua --out="%subdir%/%datetime%-events.png" %cutycaptparameters%
set scerrorlevel=%scerrorlevel%%errorlevel%

echo %date% - %time:~0,5% (i) Screenshot taken with errorlevel %scerrorlevel% >> %log%

echo %date% - %time:~0,5% (i) Sending admin mail... >> %log%
if %mailer%==1 call :mailer "WSD" "Status" "noreply@WSD.com" "Script finished with errorlevel %scerrorlevel%"

:shutdown
echo %date% - %time:~0,5% (i) WSD shutting down... >> %log%
goto end


REM ### MAILER FUNCTION ############################################

:mailer
start iexplore "http://php.webmailer.de/webmail.php&mailto=%adminmail%&contactname=%~1&subject=%~2&email=%~3&message=%~4"
REM wait and close
ping 127.0.0.1 -n 5 > nul
taskkill /im "iexplore.exe" /f
ping 127.0.0.1 -n 3 > nul

REM ### PROGRAM EXIT ############################################

:end
endlocal

Anmerkungen dazu:
Keine Unterordner? Löscht Zeile 49-54 und passt den “–out” Parameter in Zeile 60 und 62 an. Wenn doch, passt Zeile 28 an.
IECapt statt CutyCapt? In Zeile 38 den Dateinamen anpassen.
Der Mailer muss natürlich angepasst werden. Habt ihr einen PHP Webmailer? Dann passt die Zeilen 36, 68 und 78 an. Wenn ihr keinen Mailer habt reicht es die Zeile 35 auf 0 zu setzen.
Ansonsten müsste das funktionieren.

Alternativ zu diesem Script gibt es auch Browser Plugins mit denen Website Screenshots erstellt werden können. Awesome Screenshot wäre ein Google Chrome Plugin für diesen Zweck. Die Extension fotografiert einen ausgewählten Bereich, den sichtbaren Bereich oder die komplette Seite. Das Bild lässt sich bearbeiten, speichern, teilen und mehr.
Über die Automatisierung dieser Geschichte muss man sich dann aber noch Gedanken machen, das ist vermutlich etwas schwieriger.

Bugs, Anmerkungen sowie Verbesserungsvorschläge nehme ich natürlich gerne entgegen.


Ich hatte in letzter Zeit öfter mit der Installation von Windows 7 auf älteren Computern zu tun. Damit meine ich Computer mit 1,6GHz Single Core, 1GB RAM, onboard Grafik und einer 40GB Festplatte.
Hier zusammengefasst ein paar Tipps & Tricks, die bei der Installation und Optimierung eines Windows 7 auf solchen Uralt-PCs helfen.

Wie viel Platz braucht Windows 7?
Je nach Version (Starter, Home, Pro, Enterprise) und je nach Architektur (32, 64) benötigt eine blanke Installation von Windows zwischen 4GB und 9GB Speicherplatz. Hinzu kommen die 2 Daten für die Auslagerung und den Ruhestand (pagefile und hyberfil), für gewöhnlich jeweils so groß wie der eingebaute RAM. Also ein frisch installiertes Windows 7 Home Premium 32bit mit 1,5GB RAM verbraucht etwa 7-8GB (4-5GB + 1,5GB + 1,5GB). Nun kommen noch große Datenmengen an Treibern, Windows Updates und temporären Daten hinzu. Dieses frisch installierte Windows 7 wächst von seinen 7-8GB auf 13GB allein nur durch die Installation aller Windows Updates und Service Pack 1 (Stand Feb 2013). Dazu kommen jetzt noch Treiber und Standardprogramme wie DirectX, Flash, Java, etliche Frameworks usw, die zum Betrieb aktueller Software oder Internetseiten gebraucht werden; 14-15GB für ein ausgestattetes System kann man also einplanen. Deswegen spricht Microsoft von einer Mindestanforderung von 16GB diese sind mindestens zu empfehlen. 20GB oder besser 30GB sollte die Partition fassen, wenn das System zukunftstauglich eingerichtet werden soll. Denn es folgen sicher weitere Updates, die Computerbenutzung schafft schnell neue Datenmengen, das Entpacken von Archiven benötigt ebenfalls temporären Platz auf der Systempartition.


Sollte ich alle Updates installieren?
Je nach Festplattenplatz und Nutzung des Computers empfiehlt es sich, die Windows Updates zumindest einmalig vollständig zu installieren. Updates sollen in erster Linie ja die Sicherheit und Stabilität verbessern. Aber auch wenn der Computer nicht in’s Internet gehen soll, also Sicherheit nicht so relevant ist, gibt es viele Updates die bestimmte Funktionen von Windows nachrüsten (z.B. die Erkennung von SD Karten mit mehr als 32GB) oder Voraussetzungen installieren (.NET Framework), die für den täglichen Gebrauch nützlich oder erforderlich sind.
Das Deaktivieren der Windows Updates verschafft dem PC etwas mehr Ruhe und entlastet das Netzwerk, ist aber grundsätzlich nicht zu empfehlen, da die Sicherheit des Computers stark beeinträchtigt wird.
Wenn der freie Platz der Partition zu klein wird, empfiehlt es sich die Sicherungsdateien der Updates zu löschen. Startet die “Datenträgerbereinigung” des Systemlaufwerks und lasst die “Service Pack Sicherungsdateien” aufräumen.


Performance-Tuning im “Leistungsinformationen- und tools” (einfach in der Startmenü Suche eingeben):

Visuelle Effekte optimieren -> Für optimale Leistung anpassen: deaktiviert alle grafischen Spielereien, die vor allem Computer mit alter CPU und onboard Grafik in die Kniehe zwingen. Einzelne Effekte können auf Wunsch aktiviert werden, wenn man darauf Wert setzt. Zum Beispiel empfinden viele Menschen es als besonders anstrengend den Effekt “Kanten der Bildschirmschriftarten verfeinern” zu deaktivieren. Wer nicht den kompletten Uralt Style erträgt kann auch “Visuelle Stile für Fenster und Schaltflächen” wieder aktivieren.

Indizierungsoptionen anpassen -> Der Indizierungsdienst verbessert die Windows Suche durch das ständige Durchsuchen von Daten. Das kostet dauerhaft Leistung und hilft eher selten. Ich deaktiviere diesen Dienst auf den meisten PCs.
Entweder über “Dienste” -> “Windows Search” -> Beenden & Starttyp auf Deaktiviert stellen oder über die CMD mit den 2 Befehlen:
net stop wssearch
sc config wsearch start= disabled

Datenträgerbereinigung öffnen -> Wenn der PC normal läuft und auch noch einigen Neustarts wie gewünscht funktioniert kann man in der Datenträgerbereinigung einige überflüssige Daten loswerden. Am größten wird der Posten “Service Pack Sicherungsdateien” sein, aber auch die “Temporary Internet Files” und die Einträge der Fehlerberichterstattung können noch einige Megabyte enthalten. Lasst diese Punkt von Windows mal bereinigen. Alternativ ist auch der CCleaner ein super Tool zum Aufräumen.
Unter Windows XP gibt es im Ordner C:\Windows die berühmten $NtUninstall und $NtServicePackUninstall Ordner. Auch die können Weg um Speicher freizugeben, wenn alles läuft.


Dienste deaktivieren:
Dies ist immer ein kritischer Part, hier muss jeder selber entscheiden wie wichtig die Stabilität des Systems gegenüber dem Performancegewinn ist.

Hier eine Liste der Windows Dienste, die man (zumindest laut dem Autor des verlinkten Artikels) deaktivieren könnte: LINK.
Und noch eine Liste aller Dienste mit ihren Funktionen, empfohlenen Einstellungen und möglichen Nachteilen: LINK.

Allgemein kann man im “Dienste” Dialog von Windows jeden Dienst erst Beenden (falls er läuft) und dann den Starttyp auf Manuell oder deaktiviert setzen.
Ich habe kaum einen Dienst deaktiviert (Windows Search, Design), kann hier also nicht viele Tipps geben. An dieser Stelle werde ich mich aber nochmal belesen und sicher ein paar Dienste wie Windows Error Reporting Service oder Windows Media Center Service Launcher nochmal überdenken. Denn außerhalb der Arbeit benötige ich viele Funktionen wirklich nicht.


Systemstart überprüfen:
Eine gute alte Möglichkeit die Leistung und vor allem den Systemstart zu erhöhen ist das Aufräumen der Autostart-Programme. Diese Programme werden automatisch mit Windows gestartet und bleiben meistens dauerhaft aktiv.

Das Tool “msconfig” enthält den Tab “Systemstart” und listet dort alle Programme auf, die mit Windows gestartet werden können. Alle gesetzten Haken zeigen aktive Autostarts an und sollten überprüft werden. Hier erfordert es ein wenig IT Hintergrund wissen, überflüssige Programme auszusortieren. Die Startup Application Knowledge Base verrät zur Not Informationen zu bekannteren Programmen.


Unbenötigte Windows Funktionen deaktivieren:
Viele Funktionen sind standardmäßig aktiviert, bleiben aber unbenutzt. Diese Liste der Funktionen findet ihr über die Startmenü Suche via “Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren”, auch ein Menüpunkt in “Programme und Funktionen”.

Schaut die aktivierten Listenpunkte durch und deaktiviert auf Wunsch die Punkte. Ein Tooltip (bei Mouseover) verrät oftmals ausreichend, wofür die Funktion zuständig ist.
Ich habe Funktionen wie “Internetdruckclient”, “Windows DVD Maker”, “Windows Media Center”, “Plattform zu Windows-Minianwendungen”, “Remoteunterschiedskomprimierung” und “Tablet-PC-Komponenten” deaktiviert.

Update: Achtung! An dieser Stelle nicht “Windows Search” deaktivieren, dann verschwindet die Suchleiste im Startmenü. Windows Search nur unter “Dienste” deaktivieren.


Kleinkram:

Protokollierung deaktivieren: in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\WBEM\CIMOM die Einträge “EnableEvents” und “Logging” auf 0 setzen.

Werbeblocker: Werbung im Internet ist nicht nur anstrengend und nervig, sie verlangsamt auch den Aufbau einer Internetseite. Installiert Werbeblocker wie Adblock Plus in eurem Browser!

Registry Fehler suchen: CCleaner, RegCleaner und viele andere Programme suchen in der Registry nach fehlerhaften Einträgen und bereinigen diese. Das kann die Performance ebenfalls leicht verbessern.

Unnötige Programme deinstallieren: Programme und FUnktionen aufrufen und unnötige Programme deinstallieren, logisch.


Tuning Tools:
Das alles ist viel Arbeit und Fummelei, einige wenige kostenlose Tools übernehmen viele dieser Tuning Tipps. Für das Windows Tweaking ist aber 1 Freeware besonders gut geeignet und sehr zu empfehlen: Ultimate Windows Tweaker. Die kleine .exe Datei ist sehr mächtig, über 150 Tweaks können angewendet werden, sollte aber mit Vorsicht benutzt werden.


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Ich wurde gebeten einen detaillierten Blick auf die simplitec Power Suite zu werfen. Die Software soll PC Probleme schnell und einfach lösen und damit das System verbessern und beschleunigen.

Das Unternehmen simplitec GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt leistungsfähige Systemsoftware für Jedermann zu entwickeln und dabei besondern einfach bedienbar zu gestalten.

Schon beim ersten Blick auf das Hauptfenster der Software wird klar, dass dieses Ziel besonders ernst genommen wird. Die Software wirkt sehr aufgeräumt und übersichtlich, die 3 Komponenten der Suite – simplifast, simpliclean und simplisafe – sind gut in die Oberfläche integriert. Design und Farben gefallen mir sehr.

Jede der 3 Komponenten testet das System in verschiedenen Punkten. Die Detailansicht verrät, was die Komponenten alles leisten: simplifast: Autostart optimieren, Windows Dienste optimieren, Internet-Tuning, Systemlaufwerke defragmentieren (Achtung bei SSDs), Highspeed Modus; simpliclean: Überflüssige Dateien löschen, Papierkorb sicher löschen, Energie sparen (bei simpliclean?), Registry bereinigen und defragmentieren; simplisafe: Internetspuren löschen, Treiber aktualisieren, Programme aktualisieren, Gelöschte Dateien retten, Gelöschte Dateien sicher vernichten. Das sind die wichtigsten Features für den PC Alltag.
Jeder dieser Punkte wird mit einem “Beeinträchtigungsrating” in Form eines Balken versehen. Passende farbliche Gestaltung und eine Zahl verraten, wie kritisch der Zustand des Systems angeblich ist.

Die meisten Punkte und deren Funktion sind verständlich betitelt aber sicherheitshalber (und weil es schließlich auch zum Leitsatz der simplitec GmbH gehört) gibt es zu jedem Punkt eine ausführliche Hilfe. Alle Hilfen sind in einer Dokumentation gut strukturiert zusammengefasst.

Für noch mehr Hilfe stellt das Unternehmen ein Hilfevideo zur Software bereit.

Nach dem Scannen und Begutachten aller Punkte habe ich die starke Befürchtung, dass mein System etwas Plege bräuchte.

Etwas Kritik:

An dieser Stelle sind die Grenzen der kostenlosen Version der simplitec Power Suite leider schon erschöpft. Die Software scannt alle Punkte, beheben kann man die Probleme aber nur mit der Vollversion.
Somit ist die kostenlose Variante für den Nutzer nicht besonders hilfreich, außer zu erkennen, wo es im System klemmt. Mit dieser Erkenntnis wird man nun auf die Vollversion aufmerksam gemacht, die mit einem satten Preis von 49,99€ zu Buche schlägt. Dafür darf das Programm auf 3 PCs installiert werden.
Ich würde ja gerne sagen, dass das Programm mit fast 50€ zu den teuersten Programmen seiner Branche gehört, leider scheint das aber nur eine 1 Jahres Lizenz zu sein, es kostet also 50€ pro Jahr. Und das ist wirklich heftig!
Es wird schwierig sich mit diesem Preis vor die Konkurrenz zu stellen; nur ein Beispiel: das sehr bekannte TuneUp Utilities 2013 ist ebenfalls sehr benutzerfreundlich gestaltet, bietet eine Unmenge an Funktionen und kostet nur 40€, zeitlich unbegrenzt. Auch für diese 40€ erhält man eine Lizenz, die auf 3 PCs installiert werden darf.
Auch alle anderen Produkte der TopTenReviews aus der Kategorie “PC System Utilities” sind günstiger.

Fazit:

simplitec GmbH hat mit der simplitec Power Suite eine sehr übersichtliche und nutzerfreundliche Software geschaffen, die alles kann, was Otto-Normal-Nutzer im Alltag braucht, um möglichst wenige Probleme mit dem PC zu kriegen. Optimieren, aufräumen, sichern, löschen und wiederherstellen wird einfacher denn je.
Einzig die Preispolitik sollte überdacht werden um das Produkt attraktiver zu machen. Bisher würde mich nur der Preis von einem Kauf abhalten.


Ein paar allgemeine Worte und meine eigene Meinung zu Optimierungssoftware:
Als ITler bin ich natürlich immer gespannt wo die typischen Aufräum/Optimier-Softwareprodukte versuchen das System zu beschleunigen; oft ist es ein schmaler Grad zwischen geringfügiger Beschleunigung und Instabilisierung oder Beeinträchtigung des Systems.

Beispiele:
Man kann den Indizierungsdienst von Windows deaktivieren und damit das System beschleunigen; man verzichtet damit aber auf die Suchfeatures von Windows. Viele Leute nutzen die Windows Suche selten oder gar nicht, manche jedoch schon. Sollte eine Optimierungssoftware nun also diesen Punkt optimieren? Gut für Einige, schlecht für Andere.
Man kann die Browserdaten, -history und -cache löschen und damit wieder etwas Ordnung schaffen. Aber: nach dieser Aktion ist das Surfen erstmal wieder langsamer; alle Daten (Cache, Cookies, History) müssen neu heruntergeladen und erstellt werden. Eben diese Daten werden erstellt um das Browser in Zukunft zu beschleunigen.
Sollte eine Omtimierungssoftware nun also diesen Punkt optimieren?

Also so einfach diese Tools auch sind; viele Optimierungen sind Geschmackssache, erfordern ein wenig Hintergrundwissen um sie sinnvoll zu kombinieren und je nach Situation einzustellen. Aber ich verstehe vollkommen, dass der PC Otto-Normal-User einfach nur mit so wenig Aufwand wie möglich das durchschnittlich Beste für seinen PC möchte. An dieser Stelle schaffen die Tools schnell Abhilfe, die in den meisten Fällen positive Effekte hat.


Der Ordner C:\Windows\Installer beinhaltet oftmals mehrere Gigabyte an Daten verteilt in vielen kryptischen Ordnern und viele .msi/.msp Dateien.
Es macht den Eindruck als könnte man den Ordner löschen, als seien das nur überflüssige Überbleibsel von ehemaligen Installationen; “weg damit”, oder so. So falsch ist das nicht, der Ordner enthält tatsächlich Daten von ehemaligen Installationen, diese sind aber nicht überflüssig sondern werden jedes Mal benötigt, wenn man installierte Programme ändern, reparieren oder deinstallieren möchte.
Der Ordner sollte nicht gelöscht werden, das wird so ziemlich überall im Netz empfohlen.
Das habe ich natürlich erst zu spät recherchiert, der Ordner ist auf meinem PC weg.

Es heißt, dass nach dem Löschen des Programms die meisten installierten Anwendungen nicht mehr verändert, repariert oder deinstalliert werden können.
Ich selber stelle seit dem vorerst nur fest, dass dadurch viele Icons verschwunden sind. Startmenü, Softwareauflistung, Explorer, überall fehlen die richtigen Icons.

So richtig tragisch ist das erstmal nicht, schön ist es aber auch nicht.
Testweise habe ich 3 Deinstallationen von Programmen, deren Icon in der Softwareauflistung gelöscht wurde, vorgenommen. Alle Deinstallationen verliefen ohne Probleme. Größere Schäden am System konnte ich glücklicherweise noch nicht ausmachen.
Ich empfehle die Löschung trotzdem nicht. ;)