23 Aug
Gerade mal schnell einen Blogrundgang gemacht und was sehe ich da? Kenny verteilt T-Shirts 4 free.
Ich finde ehrlich gesagt T-Shirts mit coolen Sprüchen drauf total fesch, oft sind sie mir im Internet aber einfach zu teuer. Ein Shirt geht ja erst zwischen 15 und 30€ über die virtuelle Ladentheke und 5-10€ Versand sind auch gern mit dabei. Warum also nicht einfach einen coolen Spruch klauen und selber auf ein T-Shirt drucken lassen?
Wie zum Beispiel bei Shirt-Selbst-Bedrucken.de, die Kenny 15 selbstbedruckte T-Shirts und 2x 20€ Gutscheine sponsoren.
Wer zuerst kommt druckt zuerst, also bin ich doch zur Stelle. Das hilft mir sogar mit Blick auf meine typisch männliche Shopping-Faulheit ![]()
Vielen Dank Shirt-Selbst-Bedrucken.de, danke Kenny
9 Aug
Mal ein etwas privat angehauchter Artikel. Technikfreunde, wir lesen uns dann 2, 3 Posts später wieder
Jo, Titel ist Programm, ich bin in Hamburg. Das Geburtstagsgeschenk von meiner Freundin und meiner ganzen Familie: das Musical “König der Löwen” in Hamburg zum Zweijährigen, ist es nicht toll!?
Der Tag war anstrengend, sie ratzt schon, Zeit für mich ein paar Worte loszuwerden.
Genau genommen begann der Tag exakt um 00:00 Uhr; auf der Autobahn.
Denn von 21 Uhr bis etwa 00:30 Uhr waren wir mit dem Reisebus von BerlinLinienBus auf den Weg nach Hamburg. Die Fahrt war recht angenehm, wenn man nicht generell mit langen Auto/Busfahrten Probleme hat. Voll war es nicht, die meisten Pärchen teilten sich also auf um sich jeweils ein Doppelpack Sitze zu sichern. Auch Susi und ich hatten also kurzer Hand 4 Sitze abgegriffen und die Beine hochgelegt. So konnte die Fahrt ja nur ruhig und entspannend werden
Zumal ich meine ersten 2 Tuningzeitschriften in der Hand hielt und es kaum erwarten konnte mich in die Materie zu lesen.
3 Stunden später waren die Zeitungen durchgelesen und der Po durchgesessen. Müdigkeit, nö, zumindest nicht bei mir, gegenüber schaute Susi etwas verschlafen drein.
Raus aus dem Bus, Reisetasche in die Hand und los Richtung S-Bahn Tunnel. Die Treppe nach unten bewachte ein streng riechender und schlafender Mann, schon ausgestreckt auf der ersten Stufe. Dran vorbeigeschlängelt und mit der gefühlten 100kg-Reisetasche schnell nach unten sonst ist der Arm ab! Ohne Rollen an der Tasche wäre das ein Desaster geworden.
50 Schilder mit allen möglichen öffentlichen Verkehrsmitteln und Straßen drauf, man kennt das glücklicherweise aus Berlin nicht anders. Immer dem grün-weißen (S) hinterher, da macht man nichts falsch. Der Hauptbahnhof hier ist groß, macht zumindest den Anschein. So gesehen nur 2 Etagen aber flächentechnisch größer als das Berliner Equivalent. Das heißt mehr laufen. Es riecht übel, man mag sich lieber nicht vorstellen welche Gerichte hier halb verdaut das Weite gesucht haben.
Am Gleis 9 3/4 angekommen, endlich. Nur die Anzeige stimmt so gar nicht. Zumindest laut unserem zusammengekritzeltem Zettel und dem Internet müssten hier andere Bahnen fahren. Oder lagen wir falsch? Nach 10 Minuten hilflosen Plan-Gucken und Tafel-Lesen haben wir dann doch eine nette Frau gefragt. “Komplett falsch” hängt mir als Wortfetzen noch im Gedächtnis. Mit ihrer Wegbeschreibung zum richtigen Teil des Hauptbahnhofs machten wir uns los. Wie war das, ‘hier die Treppe hoch, rechts, 2. links, Treppe runter, links schräg geradeaus halten, am Lidl dann rechts und Treppe runter’? Größere Fläche, schon erwähnt? Und hey, was soll der Mist mit den Rolltreppen? Entweder sie sind kaputt oder fahren grundsätzlich immer die Treppe runter! Wer brauch denn bitte eine Rolltreppe nach unten. Ich empfinde Treppen nach oben steigen zumindest als anstrengender, mit einer 100kg Reisetasche (habe ich erwähnt, dass wir beide unsere Klamotten in 1! Reisetasche gezwängt haben?!) sowieso. Egal, wieder ein Bahnsteig, diesmal stimmt die Richtung.
Achja, Fahrkarte, da war ja was. Den ganzen Bahnsteig abgesucht, kein Automat. Wie läuft das denn hier? Deswegen überall an den Treppen etc der Spruch “ab hier nur mit gültigem Fahrausweis betreten” oder so.
15 Minuten später fährt die S-Bahn ein. Regio würde man in Berlin dazu sagen. Die Bahnen sind hier eher Reisezüge, leicht modifiziert. Nur dreckig ist der Wagon, überall dreckige Sitze, Kaffeeflecken (zumindest hoffe ich, dass diese braune Flüssigkeit einmal Kaffee war…) und überfüllte Mülleimer (aber immerhin gibt es hier welche). Wir fahren in einer Art, verglichen mit Berlin, U-Bahn Tunnel. Kein Tageslicht, keine Aussicht. Naja gut, erste Station, vielleicht liegt der Hauptbahnhof so ungünstig. 2. Station, schwarzer Tunnel. Auch die weiteren Stationen lassen keinen Blick auf die Stadt zu. Man würde schon fast wieder zweifeln, dass man tatsächlich in Hamburg ist, da kommt auch schon die Station “Reeperbahn”. Okay, Hamburg. … RANDALE, OOOHHHOOHH. *hust* Kurz rückfällig geworden.
Ich glaube bis zu unserem Ziel “Diebsteich” haben wir nur ganz kurz mal etwas von der Erdoberfläche sehen können.
Egal, wir sind da, raus hier. *zirp zirp* Kennt wer den Bahnhof Altglienicke im Süden Berlins? In etwa so war es in Diebsteich. Allein möcht ich hier ja nicht sein. Ab zum Hotel, laut Google Earth nur ein paar hundert Meter, Katzensprung.
Industriegebiet. 10 Minuten unterwegs und nur Fabriken, Lagerstätten, Ladestationen, Trucks, kleine bis mittelgroße Bürogebäude, alles ein wenig trostlos. Nicht meckern, vielleicht ist es tagsüber ja die Ersatz-Reeperbahn, man weiß et ja nich, steckt ja nich drin, wa.
Fuck, 15 Minuten am Stapfen, viertel zwei im Hamburger Industriegebiet und kaum eine Menschenseele hier. Blödes Google Earth, bei mir sah das alles viel kürzer aus.
Aber dann fanden wir die Hauptstraße ein wenig später doch noch, ohne den Stadtplan bestimmt auch ein Desaster. Zum Motel One sind es dann nur noch ein paar Schritte. Tatsächlich, da leuchtet das Blau-Türkis schon auf die Straße.
Der Empfang war praktisch der Ausgleich für die letzte Stunde. Ein – laut Susi – sehr attraktiver junger Mann (“oooohhh der war aber sexy”) wusste von unserer telefonisch leicht modifizierten Reservierung und nach 3 Minuten hatten wir Zimmerkarte mit Türcode und WLAN Zugang, ein Traum. Türen mit Ziffernblock und 6-stelligen Code, cooler als in den meisten James Bond Filmen.
Das Hotelzimmer ist ganz okay. Typisch für die Preisklasse 70-100€. Ein Zimmer mit etwa 5x8m und ein kleines Bad. Flatscreen TV, großes Bett, man vermisst einzig und allein einen Schrank, oder eine Kommode, irgendetwas für die Klamotten… Die landen jetzt halb auf dem Fußboden, halb auf dem Hocker. 5 Tage bleiben wir hier und haben keinen Kleiderschrank; sind alle Zimmer so? Wer campen kann kriegt das aber auch auf die Reihe.
Ab ins Bett, halb zwei, 9 Uhr aufstehen.
Also für die meisten beginnt der Tag nicht 00:00 Uhr sondern nach dem Aufstehen. Dann beginnt meiner jetzt.
Aufstehen, fertig machen, ab zum Frühstück. Ich erinner mich noch gut an das Frühstücksbuffet im Kongresshotel Potsdam vor fast 3 Wochen, man war das wieder mal geil. Das Buffet im Motel One war… ausreichend. Brötchen mit dem nötigsten an Belag und 4 Cornflakessorten, das kann man schon Frühstück nennen. Ich hatte ganze doll auf leckeren Bacon & Eggs gehofft oder zumindest Rührei, das blieb leider aus. Fruchtjoghourts, Obstsalat, Croissant, 8 verschiedene Kaffeesorten oder Tee; na gut es war schon nicht schlecht. Kakao vermisst man aber dennoch.
Wahrlich vollgestopft haben wir uns, warum auch nicht, der Tag ist ja noch lang.
Wieder im Zimmer angekommen haben wir noch etwa 1 1/2 Stunden Zeit bis uns der Bus in die Stadt fährt. Zeit das Internet zu testen. Funktioniert, ein paar Autoteile mit erschreckenden Preisen rausgesucht. Na gut, anziehen jetzt!
Mist, Hektik, Stress, Hin- und Herpacken. Hab ich das von meinen Eltern geerbt oder von meiner Schwester abgeguckt? Hetz! Bus verpasst. War ja klar, in Berlin kann man von 3 Minuten Verspätung ausgehen. Kommt der Bus pünktlich gibts fast schon böse Blicke. In Hamburg ist das wohl anders. Der nächste Bus kommt in 15 Minuten, 13:05Uhr, passt schon. Wir hatten sowieso 1 Stunde Pufferzeit eingeplant. 13:04… 13:07… 13:10… HALLO?! Das Musical wartet nicht auf uns!?! 4 Busse rauschen an uns vorbei! Die Anzeige sagt immer nur “www.hochbahn.de”. 13:15, der Bus kommt, na immerhin. Das Verkehrssystem ist hier echt spitze. Rein in den Bus uns erstmal angesagt, dass wir gern die Hamburg Card 5-Tage-Gruppenkarte hätten. Wir haben uns nämlich im Netz schlau gemacht, kalkuliert, überlegt und herausgefunden, dass wir mit dieser 5-Tage-Gruppenkarte sowas von günstig kommen. In Berlin zahlt Susi so viel für ihre Monatskarte. Egal.
Der Fahrer haut recht unbeeindruckt raus “Ich kann Ihnen leider nur Tageskarten verkaufen, 3- und 5-Tage-Karten kann ich hier nicht verkaufen” …. Ich sehe rund 20 Euro und damit ein Abendbrot in Luft aufgehen. Dann halt her mit dem Mist den Sie haben. Immerhin Hamburg Card 1-Tages-Gruppenkarte. Besser als 2 Einzelfahrkarten sobald 2 oder mehr Personen am Start sind, merken.
Wir kommen S Altona an, Treppe nach unter (klar, hier läuft die Rolltreppe natürlich nach oben >.<) und ab zum Gleis. Es riecht wieder komisch, Mundatmen lernt man in Berlin aber auch. Gleis gefunden, diesmal schon mit mehr Sicherheit. Tafeln mit den Linien und allen Haltestellen sind hier besser als in Berlin, ist nach kurzer Eingewöhnung doch einfacher.
4 Minuten später, der Regio – achwas, die S-Bahn – fährt ein. Diesmal nicht so dreckig wie in der Nacht. Vielleicht war das nachts die Reeperbahn-Edition der S-Bahn. Halt passend zum Ambiente und der nächtlichen Stimmung.
Es geht direkt zu den Landungsbrücken am gleichnamigen S-Bahnhof. Schnell ein paar Fotos gemacht, unsere gelbe Fähre im “König der Löwen”-Stil wartet schon.
Rauf da, schunkel schunkel yay, das wär was für Papa
Gleich wieder Fische füttern über der Reling. 3 Minuten später halten wir am anderen Ufer, das war ja ne kurze Bootstour. Das prächtige Theater des Hafens wirft seinen Schatten auf die kleine Anlegestelle. Naja, wenn die Sonne scheinen würde. Momentan ist es ziemlich bewölkt und es fällt nicht schwer ohne Umweg das Theater zu betreten.
Direkt an der Garderobe vorbei, sonst mopsen die Mitarbeiter noch das kostbare Essen, Trinken und Naschen aus dem Rucksack ![]()
Ein recht großes Theater. Vergleichbar mit dem Musicalsaal im ICC Berlin, bin ich mir nicht sicher. Wir haben gute Plätze, die Sicht ist nicht irgendwie eingeschränkt, es kann losgehen.
5 Minuten später ist auch schon das Licht aus und was soll ich sagen; hat irgendwer schonmal was Schlechtes von dem “König der Löwen” Musical in Hamburg gehört? Warum sollte ich also meckern? Es war grandios!
Das Bühnenbild nach imposanter und mannigfaltiger als beim Schuh des Manitu im Theater des Westerns. Die Kreativität und Ideenvielfalt bei der Umsetzung der Kostüme ist UNBESCHREIBLICH! Bilder im Internet vermitteln nichtmal ansatzweise wie geübt und perfekt die Akteure ihre Pracht einsetzen, wie makellos sie in ihre Rolle passen und diese rüberbringen. Musik vom Orchester und 2 Drumrooms, starke Stimmen von den Schauspielern, alles sehr imposant. Mehrmals Gänsehaut während der Vorstellung und schon fast wieder während ich das hier schreibe.
Umso schneller war es leider auch vorbei, dafür gibts aber extra viel Pfeifen und Standing Ovations vom Feinsten. 4 Mal ging der Vorhang hoch, die Meister auf der Bühne in die Knie und der Vorhang wieder runter.
Nun raus hier, ein wenig Love Parade Feeling weil so ziemliche alle auf die erste Fähre wollen. Es scheint zumindest so. Iiihh schwarze Wolken als wir rauskommen.
Zweite Fähre bekommen, schunkel schunkel whohoo
Während wir fahren beginnt es richtig zu gießen, na toll.
Von der Fähre rennen wir mit einigen Gleichgesinnten zum S-Bahnhof. Raus wollen wir nicht mehr, der Regen ist echt heftig. Also was macht man stattdessen? In Berlin setzt man sich in eine Bahn und fährt einfach rum, bisschen Sightseeing im Trockenen. In Hamburg? Tunnelfahren ahoi! Wir fahren bis Hauptbahnhof auf der Hoffnung, dass man da entweder etwas Spannendes machen kann oder der Regen nachlässt. Dort angekommen regnet es aber immernoch also direkt in den nächsten Bus Richtung Stadtmitte gesetzt, wenigstens etwas Light-Sightseeing 4 free im Trockenen. Nach der 3. Station und dank des Stadtplans in unserem Hamburgführer haben wir festgestellt, dass wir doch in die falsche Richtung fuhren, stadtauswärts. Also nächste Station ausgestiegen bevor wir in den Bereich fahren, der auf diesem allwissenden Plan nicht mehr drauf ist. Immerhin regnet es kaum mehr.
Wir laufen die Straße zurück, die wir gerade mit dem Bus gefahren sind, es ist etwa 17/18 Uhr. HUNGER! Uns ist nach italienisch, Pizza oder Pasta wäre ne Maßnahme. Pizza für 8,50€, öhm, wir gehen erstmal weiter. Das zweite Restaurant ist nicht wirklich günstiger, unter 7,50€ kommt hier keine Hauptspeise. Das ist die nächsten Gaststätten nicht anders, man scheint in der Nähe des Hauptbahnhofs lieber nicht zu essen.
Nun sind wir auch wieder Hauptbahnhof, das war doch mal ein gelungener Zeitverteib ![]()
Wir wollen uns erstmal eine Fahrkarte für die nächsten Tag holen. Der erste Automat hinter dem Eingang ist frei. Achso, defekt. Am Schalter der DB reihen sich trotz 3 oder 4 Mitarbeiter lange Schlangen. Nein, das ist doof, erstmal Richtung S-Bahn Tunnel. Da sind noch mehr Automaten! 1 von den 3 hat einen defekten Touchscreen, die anderen 2 sind gut besucht. Aber es geht schnell, zumindest bis wir davor stehen. Was jetzt? 5-Tage-Gruppenkarte? 3-Tage-Gruppenkarte und 1-Tages-Gruppenkarte? Etwas gewurschtel und etwas mehr als 40€ verschwinden im Gerät.
Tja, ab in die S-Bahn und etwas hungrig und geschafft zum S Altona. Der Bahnhof ist etwas größer, praktisch der S Friedrichstraße von Hamburg. Kurz bei Lidl eine Flasche Wasser gekauft, die haben sogar Sonntag auf, sehr gut.
Raus und Richtung Hotel gelaufen. Auf der Karte sieht der Weg so nach guten 20 Minuten aus, da wird sich schon was Essbares auf dem Weg finden.
Pustekuchen! Wir sind vom S Altona bis zum Hotel gelaufen, 3km Fußweg. Mal davon abgesehen, dass wieder 1km nur Industriegebiet waren sind wir nur an 3 “Ess-Locations” vorbei. Die “Blaue Blume”, eine recht trostlose Kneipe. “Ready Pizza” mit Pizzen ab 2,90€!!! Aber so sah der Laden auch aus! Mohamed, Ügül und Özmir leiten hier eine sehr angenehm wirkende und seriöse Gaststätte. Schräg gegenüber ein ähnlich vertrauenserweckender Sushi Laden. Wir stehen beide nicht auf Sushi, schade. Spätestens hier wird uns klar, das hier scheint das Wedding/Kreuzberg von Hamburg zu sein.
Trotzdem sehe ich auf unserem Weg den 4. oder 5. Porsche 911 und 3. oder 4. getunten Luxuswagen. Berlin Mitte ist nichts dagegen.
Im Hotel angekommen können wir endlich aus unserem nobel schicken Fummel raus, den wir für das Musical extra angezogen haben. Haben Mohamed, Ügül und Özmir deswegen so geguckt?
An der Rezeption empfielt man uns einen guten Italiener nur 15 Minuten von hier. Der war zur Abwechslung auch wirklich gut.
Also dann doch noch lecker essen und danach direkt ins Hotel, ab ins Bett.
Nun schreibe ich hier seit gut 3 Stunden, es ist halb drei und gegen 8 klingelt der Wecker. Außerdem wendet sich Susi neben mir die Schultern wund weil mein Tastengehämmer nicht so angenehm ist und ihr Schlaf etwas unruhig ausfällt. Sie hat auch schon eine halbe Kindergeschichte zusammengebrabbelt.
Ich hoffe man hat es raushören können, ich hatte viel Spaß am ersten Tag ![]()
Seltsame Stadt hier und da aber wäre doch sonst total langweilig. Mal sehen was morgen so ansteht.
Man liest sich!
30 Jul
So, allerhöchste Zeit, dass ich das noch bekannt gebe. Ich könnt im Nachbarblog IT-Runde.de noch BIS MORGEN hammergeile Gewinne abgreifen!
Zum ersten Geburtstag seines Blogs bemüht sich Christian mit all seiner Kraft Gewinne im Wert von über 4700€ loszuwerden. Wir möchten doch alle Christian bei dieser Aufgabe unter die Arme greifen, oder nicht?
Vor allem das iPhone 4G, das von iPhoneohneVertrag.de gesponsort wird, erfreut sich großer Beliebtheit. Auch ich bin nicht grundsätzlich desinteressiert
Eigentlich geht es ja nicht nur um das Gewinnspiel, ich möchte erneut auf seinen Blog hinweisen. Innerhalb von einem Jahr hat er sich eine beachtliche Community zusammengeschrieben und berichtet mit respektabler Quantität und Qualität über interessante IT Themen. Schon in der frühen Jugend von IT-Runde habe ich den Blog schätzen gelernt. Mit viel Liebe wird dort jeder Beitrag schmackhaft verpackt und das Gesamtpaket lässt sich sehen.

Christian, ich verneige mein Haupt vor der Leistung, die du da seit einem Jahr erbringst! Mach weiter so.
18 Jun
So, vorm Wochenende nochmal eine Zusammenfassung, was mich die letzten Arbeitstage so beschäftigt hat und was ich draus lernen konnte.
Also, Hauptthema ist es, nicht funktionierende Gruppenrichtlinien (GPO) ordentlich zu untersuchen und den Fehler zu finden. Augenmerk lege ich jetzt vor allem auf Softwareinstallationen via GPO, hier kommt es zu den meisten Fehlern.
Funktioniert mal etwas nicht mit den GPOs ist die Fehlersuche eher mühsam, da es keine zentrale Sammelstelle für Fehlerberichte gibt. Zumindest wenn man nicht den Zugriff auf den DC hat, was meistens der Fall ist. Und auch so sind die Fehler meisten clientseitig.
Das heißt unsere Suche wird vor allem auf den Computern stattfinden, bei denen die Gruppenrichtlinie nicht wie erwartet funktioniert.
Zuerst sollten wir bei Problemen natürlich klar stellen, dass es nicht an der Gruppenrichtlinie selbst liegt. Dazu ein Blick in das GPO.
Stimmt die Verknüpfung der GPO, richtige OU? Ist die Verknüpfung aktiviert und erzwungen? Ihr müsst sie nicht erzwingen aber spätestens bei Problemen sollte man zum Troubleshooting die Option aktivieren.
Stimmen die Gruppen, auf die die Gruppenrichtlinie angewendet wird? Ist der Computer auch in der OU mit der verknüpften GP? Ist der Rechner auch in der entsprechenden (oben geprüften) Gruppe?
Stimmt alles, dann weiter zu den Details und den Einstellungen.

Stimmen die Einstellungen? Davon sollte man ausgehen. Merkt euch die Computer- und die Benutzerversion unter Details. Ist Datum und Uhrzeit der letzten Änderung richtig? Ist der Objektstatus “aktiviert”?
Nun der knackige Teil, die Delegierung. Ich würde es einfach Rechte nennen.

Stimmen die Gruppen mit ihren jeweiligen Rechten? Authenticated Users mit Lesen drin? Bei Computereinstellungen ist das eine gute Idee.
Lesen und Lesen (durch Sicherheitsfilterung) sollte bei den Gruppen stehen, die die Zielobjekte enthalten. Klickt auf Erweitert und gleich nochmal auf Erweitert. Prüft hier die Berechtigungen der Gruppen nochmal im Detail. Haben die Usergruppen die Rechte Lesen und “Gruppenrichtlinie übernehmen”? Je nach Gruppenrichtlinie solltet ihr bei den Admins das Recht “Gruppenrichtlinie übernehmen” rausnehmen.
Stimmt alles? Gehen wir auf Nummer Sicher:
Geht in den Tab “Effektive Berechtigungen” und gebt dort testweise eine Person/ein Computerobjekt ein, dass die Gruppenrichlinie übernehmen sollte. Und noch ein Versuch mit einem Objekt, dass die Gruppenrichlinie nicht übernehmen sollte. Ist bei beiden das “Gruppenrichtlinie übernehmen” Recht korrekt gesetzt? 1x ja, 1x nicht. Gut.
Zuerst lassen wir uns den Gruppenrichliniensatz auf dem Computer anzeigen, wo etwas nicht stimmt:
Windows XP:
gpresult
Windows 7:
gpresult /r
Wir schauen zuerst auf die ersten Zeilen im Kopf der Ausgabe. Links WinXP- , rechts Windows 7 Ausgabe:

Wann war die letzte Aktualisierung der Gruppenrichtlinie? Ist Datum und Uhrzeit aktuell oder liegt die letzte Aktualisierung Tage/Wochen/etc zurück? Dann solltet ihr überprüfen, warum die Gruppenrichtlinie nicht aktualisiert wird. gpupdate /force in die Konsole schicken und nochmal prüfen.
Von wo wurde die Richtlinie angewendet? Steht dort ein brauchbarer DC oder vielleicht sogar gar nichts oder “Nicht zutreffend”? Prüft, ob der Computer ordentlich in die Domäne eingebunden ist. Löscht ggf. das Computerprofil und nehmt den Computer neu in die Domäne.
Welche Gruppenrichtlinien wurden angewendet? Ist eure mit dabei? Wenn nicht… na dazu schreibe ich den Mist hier ja, weiterlesen.
Wurde sie gefiltert (nicht angewendet)? Dann prüft den Grund und geht der Sache nach. Google hilft bei komischen Filtergründen.
Stimmen die “Sicherheitsgruppen”? Habt ihr das Computerobjekt in die Gruppe genommen, auf die die Gruppenrichtlinie angewendet wird?
Bei meinen 2 Beispielen ist der Computer jeweils nicht in der benötigten Sicherheitsgruppe, SoftwareVertTEST, auf die die Gruppenrichtlinie angewendet wird.
So schaut es aus, wenn die Gruppenrichtlinie angewendet wurde:

Links die Konsolenausgabe von gpresult /r auf einem Windows 7 System. Rechts der Report, den ich mit gpresult /h "c:\test.html" erzeugt habe.
Es wurde jeweils die Gruppenrichtlinie übernommen. Zudem ist der Computer jetzt auch in einigen zusätzlichen Gruppen, die er braucht, um auf das Netzlaufwerk zuzugreifen. Denn dort liegen die ganzen Programme, die installiert werden sollten.
Hat euer Computer-/Benutzerobjekt Zugriff auf den Share, wo die zu installierenden Programme liegen? Geht zu dem Ordner, klickt auf Erweitert im Sicherheits-Tab, dann auf Erweitert und in den Effektive Berechtigungen Tab und lasst euch die Rechte des Test/Problemobjekts auflisten. Wenn nicht dann müsst ihr die Gruppe, auf die die Gruppenrichtlinie angewendet wird, eintragen und Rechte vergeben.
Wir sind immernoch im exportierten HTML Reports des Windows 7 Rechners. Prüft hier die Revision der angewendeten Richtlinie. Die Revision solltet ihr euch ja oben merken, die steht in den Details der GPO. Computerversion steht im HTML bei den Computereinstellungen und die Benutzerversion logischerweise weiter unten bei der Revision unter den Benutzereinstellungen. Angegeben ist diese Version mit AD (XXX), Sysvol (XXX). Computer und GPO solten hier 4x den selben Wert aufzeigen (eigentlich 8x, 4x Computer- und 4x Benutzerversion).
Auf Windows XP kann man leider keine HTML Reports erstellen (glaub ich). Mit gpresult /z /scope computer könnt ihr euch die Details der Computereinstellungen ansehen, mit /scope user detaillierte Usereinstellungen. Prüft einfach manuell, ob eure neuesten Änderungen an der GPO hier schon richtig gelistet sind.
Gruppenlinienobjekt “Nicht zutreffend”? Alte Einstellungen? Ursprung “Entferntes Paket”? Da stimmt was nicht. Auch gpupdate /force bringt die korrekten Einstellungen nicht zum Vorschein?
Öffnet die Registry und geht zum Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Group Policy. Exportiert ihn und löscht ihn komplett.
Zieht den Netzwerkstecker und macht einen Neustart. Neugestartet? LAN Kabel wieder rein, gpupdate /force und durch den Neustart sollte die Gruppenrichtlinie wieder komplett neu übernommen werden. Noch Probleme? Den Key nochmal löschen, mit CCleaner die Registry und den PC von Tempkram bereinigen, selbe Spiel nochmal. gpupdate /force und gpresult /h (W7) bzw gpresult /z /scope computer (WinXP) durchführen, Einstellungen und Revision Number überprüfen.
Nehmt den Computer aus der Domäne, löscht das Computerobjekt aus der Domäne. Startet neu und nehmt den Computer (nach Objekterstellung) wieder in die Domäne. Vergesst nicht, dem Computerobjekt wieder alle Gruppen zuzuweisen, wie es sein soll. gpupdate /force und gpresult /h (W7) bzw gpresult /z /scope computer (WinXP) durchführen, Einstellungen und Revision Number überprüfen.
Hier ist Hilfestellung für mich schwer zu geben, obwohl die Ereignisse wirklich wichtige Hilfe geben können.
Auf jeden Fall solltet ihr die Protokolle von Anwendung und System überprüfen. Startet den Rechner neu und schaut bei “Datum und Uhrzeit”, wo der Neustart beginnt. Geht ab dort alle Meldungen durch, es reicht wahrscheinlich erstmal nur alle Warnungen und Fehler durchzusehen.
Hier kann verdammt viel stehen, und ich habe eine generelle Lösung für die meisten gelisteten Probleme: Google. Die meisten Fehler sind durchaus bekannt und müssen dann nur ordentlich behandelt werden, kämpft euch durch das Informationsdickicht des Internets.
Aber: Keine Panik schieben wenn dort einige Warnungen und Fehler auftauchen, die meisten sind ganz normal. Auch Meldungen zu Gruppenrichtlinienfehlern sind nicht immer ausschlaggebend. Zum Beispiel hier ein Screenshot von einem W7 PC auf dem alle Gruppenrichtlinien korrekt funktionieren und alles gut läuft:

Hier muss man einfach ein Gefühl entwickeln, welche Fehler normal sind und welche wirklich durch GPO Probleme entstehen. Wenn auf einen Computer mehrere Richtlinien angewendet werden (so ab 5 Richtlinien) dann müssen Fehler nicht unbedingt von der Richtlinie kommen, die nicht funktioniert. Nachher rennt man falschen Fehlern hinterher.

Fehler 1274 deutsch:
Die Zuweisung der Anwendung (…) ist fehlgeschlagen. Fehler: %%1274
Die Änderungen an den Softwareinstallationseinstellungen wurden nicht angewendet. Die Installation (…) wird bis zur nächsten Anmeldung verzögert (…) Fehler: %%1274
1274 Fehler englisch:
The assignment of application (…) The error was: %%1274
Failed to apply changes to software (…) deployment through Group Policy (…) has been delayed until the next logon (…) The error was: %%1274
Dieser Fehler hat mir die letzten Tage viele Stunden Kopfschmerzen bereitet.
Wenn also Programme nicht installiert werden, obwohl das GPO auf den Computer angewendet wird und der gpresult alles korrekt wiedergibt, dann liegt es an Fehl(de)installationen auf dem PC. Bei Softwareinstallationen via GPO kann das vorkommen, wenn man Programme fehlerhaft deinstalliert und dann versucht via GPO wieder installieren zu lassen.
So konnte ich den Fehler beheben:
Deinstalliert die Software, über die bei diesem Fehler gemeckert wird und die nicht via GPO installiert werden kann. Wenn es sich um Patches handelt deinstalliert ihr am besten das ganze Softwarepaket. Reinigt die Registry und eventuell zurückbleibende Ordner. Zieht euch das Microsoft Installer Clean Up Tool und geht die folgenden Schritte durch.
Download hier. Wenn Programme korrekt installiert wurden (über Systemsteuerung -> Software + Registry + Ordner) kann es passieren, dass der Microsoft Installer trotzdem noch Reste des Programms findet und deswegen es zu Problemen bei einer Neuinstallation kommt.
Das Tool kann diese Überreste bereinigen.

Wird eins von euren gerade deinstallierten Programmen gelistet dann entfernt dieses.
Netzwerkstecker raus und neustarten.
Sollte das Programm wieder in der Liste stehen kombiniert diesen Trick am besten mit dem lokalen Registry Reset und gezogenem Netzwerkstecker.
via
So, ich hoffe einigen von euch konnte ich helfen oder zumindest einige Denkanstöße geben, die man manchmal in der Fülle der zu prüfenden Dinge einfach vergisst oder übersieht. Schönes Wochende!
11 Jun
*hüpf*
*fang*
Nuuun, was ich hier in der Hand halte ist das Stöckchen von Kenny.
Es geht um die 100 “erfolgreichsten” Filme. Wobei ich schon allein auf grund dieser Aussage Gänsehaut kriege. Die “erfolgreichsten” Filme nach Gewinneinspielung zu sortieren ist eigentlich Schwachsinn. Darüber kann man viel lesen und diskutieren. Aber klar mach ich mit, zumal ich aus der inflationsbereinigten Topfilmliste nicht ganz so viele kenne
Also die Filme, die ich kenne, sind fett gedruckt.
Ich weiß, geiler Klassiker. Wird schon bald mit “Täglich grüßt das Murmeltier” nachgeholt. Hab mich bis jetzt irgendwie noch nicht dazu überreden können.
WTF King Kong aus 2005?? Wo war ich in dem Jahr, dass ich das nicht mitbekommen hab. Oder ich hab den Trailer damals schon so schlecht gefunden wie gerade und den Film wieder vergessen. Sieht aus wie schlechtes “Jurassic Park” mit etwas “Liga der außergewöhnlichen Gentlemen”, angehaucht von “Planet der Affen”. Soll aber King Kong sein… *yawn*
Ich hab nach der Hälfte des Film ausgemacht, war nicht so meins.
Hey! Kenn ich nicht obwohl der Trailer cool aussieht, erinnert mich an “Solange du da bist” *hach schmacht* …
Hatte ich erwähnt, dass ich damals nen ziemlicher Filmfreak war?
Also wenn Notepad das richtig gezählt hat kenne ich 88% der Liste. Hab versucht zu zählen, wieviele der Filme ich besitze aber im Kopf nicht so einfach. Ich denke aber, dass mindestens die Hälfte davon in meinem Besitz ist. Nicht umsonst, sind immerhin die 100 besten Filme
So, nun noch schnell den Ast hier (der Beitrag hat mich tatsächlich etwas Zeit gekostet) zu Matthias, Jeffrey und Martin geworfen!