Dieses Informationsfenster platziere ich freiwillig und unentgeldlich zur Unterstützung meiner Schwester bei ihrem Jobwechsel. Es wird nur für eine begrenzte Zeit angezeigt und kann ausgeblendet werden. Ich hoffe, dass die Aktion keinen meiner Leser zu sehr stört. Zum Ausblenden werden Cookies benutzt, diese müssen aktiviert und für diese Seite erlaubt werden. Werden die Cookies gelöscht oder die Seite auf einem anderen Gerät betrachtet, erscheint das Informationsfenster wieder und muss erneut geschlossen werden.

Information

Katja Schurig sucht neue berufliche Herausforderungen!

Liebe Leser, ich habe hier einen Geheimtipp für euch:
Katja Schurig
Katja Schurig, berufserfahren und kampferprobt in den Bereichen Veranstaltungsmanagement und -verkauf, Personalwesen, Sales & Marketing sowie Tourismus, will sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen. Wer mit viel Energie umgehen kann und auf der Suche nach einer professionellen Fachkraft ist (oder jemanden kennt, der jemanden kennt), der findet ihr Profil nebst Kontaktdaten auf: Xing
Edit Comment
IT-Stuff, Tutorials, Software, Internet, Unterhaltung Willkommen auf IMA

In verschiedensten Situationen kann es hilfreich sein, wenn man einzelne Internetseiten oder Internetdienste immer im Vordergrund, „always on top“, hätte. Web-Chats, Spiele, Seiten mit hochaktuellen Informationen – anstatt immer zwischen Browsertabs zu switchen oder direkt einen halben Bildschirm zu besetzen, könnte ein kleines Overlay hilfreicher sein.

Ich möchte kurz zwei Chrome Plugins zeigen, die das schnell und einfach können:
Always On Top (Panel) und Always On Top (App)

Always on Top
Preis: Kostenlos

Always on top App
Preis: Kostenlos

Anschließend bieten die Extensions zwei Arten von „Always-On-Top-Fenstern“: Panels und Apps. Diese sehen zwar fast gleich aus, verhalten sich aber anders.

Screenshots:
2 Panels:
chrome-internetseiten-always-on-top-immer-im-vordergrund-cmc-markets
chrome-internetseiten-always-on-top-immer-im-vordergrund-clicker-heroes-game

App:
chrome-internetseiten-always-on-top-immer-im-vordergrund-chat

Panels:
Die aufgerufene Internetseite wird immer dann im Vordergrund gehalten, wenn sie in der unteren rechten Ecke des Monitors angedockt wird. Wird das Panel von dort weggezogen, verhält es sich ähnlich wie ein normales Browserfenster (nur ohne die üblichen Steuerelemente und Symbolleisten). Damit dieses Panel so funktioniert, muss die Funktion „Steuerfelder aktivieren“ in chrome://flags aktiviert werden.
Vorteil ist, dass ihr flexibel zwischen always-on-top und normalem Verhalten wechseln könnt, allein durch das Verschieben des Panels. Außerdem sind alle installierten Chrome Extensions (wie z.B. der Werbeblocker) in einem Panel aktiv. Nachteil ist, dass das Panel keinen Zugriff auf an den PC angeschlossene Peripherie (Mikrofon, Webcam) hat, weder über Flash noch modernere Webtechnologien.

Apps:
Die zweite Art sind „Apps“, die genauso schlank aussehen wie Panels, allerdings immer im Vordergrund sind – unabhängig von ihrer Position. Außerdem haben sie gegenüber Panels den Vorteil, dass Mikrofon, Webcam und andere Technik genutzt werden kann. Nachteilig ist, dass installierte Extensions in diesem Fenster nicht benutzt werden.
Zusätzlich wird ein kleines Icon neben alle eingebetteten Frames und Medien angezeigt, welche dann direkt in einem App-Fenster im Vordergrund geöffnet werden.
chrome-internetseiten-always-on-top-immer-im-vordergrund-videopopup

Kurzfassung:

Typ Always-On-Top Peripherie Extensions Media-Popup
Panel Sowohl als auch red-x green-check red-x
App green-check green-check red-x green-check


Skype Werbung entfernen

Hintergrundwissen

Skype Werbung nervt. Wie lässt sie sich entfernen? Wer nur an der Lösung interessiert ist, schaut einfach zur nächsten Überschrift.
Die Werbung wird bei Skype über zwei zusammenhängende Mechanismen eingebaut und abgesichert. Sie zu entfernen erfordert, beide Mechanismen auszuhebeln.

Skype Konfigurationsdateien ändern:
Im Ordner %AppData%\Skype (Win7: C:\Users\[user]\AppData\Roaming\Skype) gibt es für jeden Nutzer, der sich schon einmal an dem PC über Skype eingeloggt hat, einen Ordner, der so heißt wie der Skype Benutzer. In diesem Ordner gibt es eine config.xml, die ein paar interessante Zeilen enthält:
<adverteastrailsenabled>1</adverteastrailsenabled>
<advertplaceholder>1</advertplaceholder>
<disablecookies>0</disablecookies>
<allowdebugdatacollection>1</allowdebugdatacollection>

Die enthaltenen Werte müssen natürlich nur umgekehrt werden.

Es reicht jedoch nicht, diese Datei zu ändern…

Skype Kontrollserver deaktivieren:
Microsoft hat eine weitere Absicherung eingebaut, die bei jedem Start von Skype die Konfigurationsdateien auf unerlaubte Änderungen prüft und diese rückgängig macht. Dafür verbindet sich Skype bei jedem Start mit zwei Skype Servern und ändert die werberelevanten Stellen der config.xml. Diese Server müssen blockiert werden.
Das geht entweder über die hosts-Datei des Windows-Systems oder – etwas sauberer – über das definieren dieser Server als nicht-vertrauenswürdige bzw. „eingeschränkte Sites“ in den Windows Internetoptionen:
http://apps.skype.com
https://apps.skype.com
http://g.msn.com
https://g.msn.com

skype-werbung-entfernen-server-domains
Das geht coolerweise auch relativ einfach über die Registry.
Die Kombination der geblockten Server und geänderten Konfigurationsdatei sollte die Werbung aus Skype verbannen.

Tracing deaktivieren:
In einem Internetpost habe ich gelesen, dass die Datei RtmPal.dll aus dem Skype-Verzeichnis hauptsächlich für das Tracing, also die Beobachtung und Analyse des Nutzers, verantwortlich sein soll. Diese kann man ohne Bedenken „deaktivieren“, also löschen bzw. umbenennen.

Mein Lösungsscript vereint alle drei Anpassungen und deaktiviert somit Werbung und Tracing in Skype:

Lösung

Ich habe eine Lösung programmiert, die Skype Werbung und Tracing per Doppelklick deaktiviert. Die Lösung funktioniert nur bei Windows, sollte sowohl bei 32 als auch 64bit laufen und Windows- sowie Skype-versionsunabhängig sein.

Download section
Download (.zip, 2MB)

Der Download enthält 3 Dateien:
disableSkypeAds.batWird per Doppelklick aufgerufen, beendet Skype, importiert setSkypeAdDomainsAsRestricted.reg, führt disarmSkypeConfigs.ps1 aus, benennt RtmPal.dll um
setSkypeAdDomainsAsRestricted.reg – definiert die Domains apps.skype.com und g.msn.com als nicht vertrauenswürdig in den Windows Internetoptionen und blockiert diese damit (sauberer als über die hosts Datei)
disarmSkypeConfigs.ps1 – durchsucht das Skype Programmverzeichnis nach allen „config.xml“ Konfigurationsdateien (es gibt eine pro Skype Nutzer) und entfernt die für Werbung relevanten Stellen

Ein Doppelklick auf disableSkypeAds.bat müsste in etwa folgendes Bild zeigen:
skype-werbung-entfernen-script

Skype vorher und nachher, wenn alles funktioniert:
skype-werbung-entfernen-entfernt


Whatsapp „Chat Heads“ mit Dashdow

whatsapp-chat-heads-facebookIch wurde letztens gefragt, ob es diese „Chat Heads“ des Facebook Messengers auch für Whatsapp gibt. Nach etwas Sucherei fand ich eine App, die kostenlos und ohne Root-Rechte vom Look & Feel trotzdem sehr nah an das Original kommt: Dashdow What App – leider ein ziemlich blöder App Name. Einmal installiert, wird die App jedoch unter dem korrekteren Titel „Dashdow für Whatsapp“ geführt.

Dashdow What App
Entwickler: Stallware
Preis: Kostenlos

Die App funktioniert sehr einfach: installieren, starten, der App die Zugriffsberechtigung auf die Benachrichtigungen geben und das wars – schon erscheinen die Profilbild-Köpfe bei eingehenden Nachrichten:
whatsapp-chat-heads-ingame-multiplewhatsapp-chat-heads-single-chathead

Wie auch von Facebook bekannt, lassen sich die Chat Heads verschieben (sind aber immer am Bildschirmrand angedockt) und durch Ziehen in einen Papierkorb, der beim Drag&Drop erscheint, entfernen. Sie funktionieren tadellos aus jeder App und Spielen heraus. Im Gegensatz zu normalen Benachrichtigungen zeigt eine Vorschau Nachrichtentext auch bei mehreren Nachrichten aus mehreren Chats. Statt „4 Nachrichten aus 2 Chats“ erfährt man nun also detaillierter, wer was wo geschrieben hat – und kann damit ggf. besser entscheiden, ob das Spielen unterbrochen werden sollte 😉


Android 6: System UI Tuner freischalten

Android 6.0 verbreitet sich weiter, wenn auch schleppend. Nexus Geräte und ein paar Modelle anderer Hersteller können „Marshmallow“ mittlerweile nutzen. Es gibt ein neues Feature, dass ich gerne kurz zeigen möchte:

System UI Tuner aktivieren

Wie das bei Android gerne so ist, muss man den versteckten Systembereich erst durch eine bestimmte Aktion freischalten. Dazu müsst ihr einfach nur eine längere Zeit (ca. 2-3 Sekunden) auf das Zahnradsymbol in eurem (ausgeklappten) Infobereich drücken. Das Bild zeigt das Android Zahnradsymbol, welches durch langes Drücken den System UI Tuner freigeschaltet hatDas Zahnrad beginnt sich dann zu drehen und zeigt dadurch, dass die Funktion freigeschaltet wurde. Anschließend befindet sich neben dem Symbol auch noch ein kleiner Schraubenschlüssel:

Was kann der System UI Tuner?

Das Bild zeigt den neuen Einstellungsmenüpunkt "System UI Tuner", der freigeschaltet wurde
In den Einstellungen gibt es jetzt einen neuen Menüpunkt „System UI Tuner“, der folgende Möglichkeiten bietet:

  1. Mit dem ersten Menüpunkt könnt ihr die Quick-Launch-Kacheln eurer Schnelleinstellungen anpassen. Die Funktion ist jedoch noch relativ unausgereift.
  2. Aus der Statusleiste können bestimmte Symbole ausgeblendet werden
  3. android-6-akku-quick-links-system-ui-tuner-features-battery-percentDie Anzeige des Akkustandes als Prozentzahl über dem Akkusymbol (Mein Favorit)
  4. Ein Android Demomodus, der bestimmte Anzeigen verändert, wenn er aktiviert wird

Links die Einstellungen der Statusleisten-Icons, rechts die Einstellungs-Widgets:
Android 6.0 System UI Tuner: Einstellungs-Widgets verändern Android 6.0 System UI Tuner: Statusicons verändern


Kurz notiert:
Dank PowerShell lassen sich bei Microsoft Exchange – in meinem Fall Exchange Online, also ein hosted Exchange – Änderungen gleich für mehrere oder sogar alle Nutzer ausführen. Vor allem bei Änderungen, die normalerweise nicht über die Adminoberfläche administrierbar sind, sondern über den Nutzer direkt eingestellt werden müssen, lohnt sich das enorm.

Verbindung zu Exchange Online in PowerShell herstellen

In PowerShell folgende Befehle nacheinander eingeben:

$UserCredential = Get-Credential

An dieser Stelle dann die Mail-Credentials eines Exchange Admins eingeben.

$Session = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://outlook.office365.com/powershell-liveid/ -Credential $UserCredential -Authentication Basic -AllowRedirection

Speichert die Verbindung zu Exchange Online mit den Credentials in ein Objekt

Import-PSSession $Session

Lädt das Session Objekt

Anschließend könnt ihr auf dem Exchange Befehle ausführen, beispielsweise Get-Mailbox:
microsoft-exchange-online-changes-to-multiple-or-all-users-get-mailbox

In den folgenden Beispielen soll die Abwesenheitsmeldung bzw. Automatische Antwort eingestellt werden. Diese Einstellung eines Nutzers lässt sich mit folgenden Befehl abrufen:

Get-MailboxAutoReplyConfiguration -Identity hs@barketing.de

Änderungen für einzelne Benutzer

Aktivieren ohne zeitliche Einschränkung:

Set-MailboxAutoReplyConfiguration -Identity hs@barketing.de -AutoReplyState Enabled -ExternalAudience All -ExternalMessage "Guten Tag<br>Bla bla bla, Urlaub bla.<br>Mit freundlichen Grüßen"

Aktivieren mit Start- und Endzeitpunkt:

Set-MailboxAutoReplyConfiguration -Identity hs@barketing -AutoReplyState Scheduled -StartTime "11/11/2013 00:00" -EndTime "11/13/2013 18:00" -ExternalAudience All -InternalMessage "Guten Tag<br>Bla bla bla, Urlaub bla.<br>Mit freundlichen Grüßen"

(via)

microsoft-exchange-online-changes-to-multiple-or-all-users-set-mailboxautoreply

Änderungen für mehrere/alle Benutzer

Anhand des Pipe-Operators | können wieder Ausgaben eines Befehls an den nächsten Befehl zur Weiterverarbeitung übergeben werden.
Alle Benutzer:

Get-Mailbox | Set-MailboxAutoReplyConfiguration -AutoReplyState Enabled -ExternalAudience All -ExternalMessage "Guten Tag<br>Bla bla bla, Urlaub bla.<br>Mit freundlichen Grüßen"

Über Get-Mailbox werden alle Mailkonten geladen und an den Set-Befehl übergeben, der dadurch keinen Identity-Parameter mehr braucht.
Hinweis: Die Massenverarbeitung dauert natürlich entsprechend lange – für die 30 Nutzer bei uns hat der Befehl 4 Minuten gebraucht. Also nicht ungeduldig werden.

Mit Benutzervorauswahl:

Get-User | where {$_.Department -eq "Sales"} | Get-Mailbox | Set-MailboxAutoReplyConfiguration -AutoReplyState Enabled -ExternalAudience All -ExternalMessage [...]

Somit werden Nutzer erst durch den where-Befehl gefiltert, deren Postfächer geladen und weitergegeben. (via)

Typisches Problem – es funktioniert nicht

Wichtig:
Damit AutoReply-Regeln tatsächlich auch funktionieren, müssen in den Mailkonten auch wirklich E-Mails eingehen.
Bei Konten, die ihre E-Mails nur via SMTP weiterleiten und keine lokale Kopie der Mails in ihrem Postfach empfangen, funktioniert das Auto-Reply deswegen nicht.
Neben den AutoReply-Einstellungen muss demnach auch die Einstellung, dass beim Weiterleiten der Mails eine lokale Kopie behalten werden soll, gesetzt werden.
microsoft-exchange-online-changes-to-multiple-or-all-users-check-forwarding-settings

Einen Überblick über die Weiterleitungseinstellungen aller Nutzer bekommt ihr mit diesem Befehl:

Get-Mailbox | FL DeliverToMailboxAndForward, ForwardingAddress, ForwardingSmtpAddress

Mit diesem schnellen Überblick könnt ihr euch entweder selbst die Nutzer raussuchen, die eine Weiterleitung eingerichtet haben jedoch keine lokalen Kopien in ihr Postfach kriegen (und somit auch keine Automatische Antwort abschicken).
Oder ihr nutzt einfach folgenden Befehl. Dieser aktiviert diese Einstellung der lokalen Kopie für alle Benutzer, die eine Weiterleitung (intern sowie extern) eingerichtet haben:

Get-Mailbox | Where {$_.ForwardingSmtpAddress -ne $Null -OR $_.ForwardingAddress -ne $Null} | Set-Mailbox -DeliverToMailboxAndForward $True

(via)


Smartphones entwickeln sich ebenso rasant weiter wie die Speichermedien. Dennoch ist es ein weit verbreitetes Problem, dass in Low-Budget- und Mittelklasse-Smartphones zu wenig interner Speicherplatz verbaut ist. Bei vielen Unibody-Modellen ist es nicht einmal mehr möglich, Speicherkarten einzubauen. Der interne Speicher ist früher oder später also voll. Das nervt, denn es können dann weder Apps aktualisiert noch installiert werden. Außerdem verweigern manche Apps und Funktionen ihre Arbeit, beispielsweise streikt Google Music dann bei der Musikwiedergabe.

Es wird also Zeit, Speicher aufzuräumen, auszusortieren und dauerhaft zu entlasten bzw. zu optimieren. Ich trage hier ein paar Tipps zusammen, mit denen ich bisher oft aushelfen konnte.
Hinweis: Die Menüpunkte, Menüstrukturen oder Bezeichnungen unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. So heißt der Punkt „Einstellungen -> Apps“ aus LG Nexus bei Samsung „Optionen -> Anwendungsmanager“. Ich glaube aber, dass sich die Menüpunkte trotz unterschiedlicher Benennung schnell finden lassen. Ich werde, wenn mir die Bezeichnungen bekannt sind, sie für mehrere Hersteller nennen.

Inhaltsverzeichnis:

Apps deinstallieren
Videos und Fotos löschen
Weitere große Datenmengen finden und löschen
Vorinstallierte Apps deaktivieren
Cache löschen
Apps auf die SD-Karte verschieben
Kamera-App auf die SD-Karte umleiten
Weitere Apps für SD-Karten-Nutzung konfigurieren
Weitere Tipps erwünscht


Apps deinstallieren

Das Bild zeigt den Android Dialog, mit dem eine App deinstalliert werden kannLogisch: Der erste Tipp besteht natürlich darin, nicht mehr benötigte Apps zu entfernen. Im App-Manager könnt ihr euch alle installierten Apps auflisten lassen. Öffnet die nicht mehr benötigten Apps und deinstalliert sie. Manchmal sind Spiele mehrere hundert Megabyte groß und damit – wenn nicht mehr gespielt – ein unnötiger Speicherkiller.


Videos und Fotos löschen

Das Bild zeigt eine Android Galerie mit Videos, die gelöscht werden könnenDurch Videos und Fotos können ebenfalls wertvolle Megabyte verbraucht werden. Diese haben zwar einen symbolischen und persönlichen Wert, aber mal ehrlich: Wie oft schaut man sich die Fotos und Videos vom letzten Jahr noch an? Eher selten. Diese Datenberge täglich mit dem Handy mit sich zu tragen, ist daher unnötig. Übertragt ältere Videos und Fotos am besten auf euren PC oder ein beliebiges Speichermedien mit genügend Speicher und löscht sie vom Handy – das kann unter Umständen schonmal 1-2GB Speicher freimachen.


Weitere große Datenmengen finden und löschen

Bestimmt verstecken sich an einigen Orten weitere größere Dateien. Die App MobileGo, die ich generell für verschiedene Aufgaben benutze und empfehle, hilft euch bei der Suche. Die App listet in der Funktion „Sparen Sie Speicherplatz“ gefundene Datenmengen und hilft bei der Beseitigung. Vor allem die Whatsapp Daten können größer sein, als man denkt. Vor allem wenn man viele Voice Nachrichten, Videos und Fotos verschickt oder bekommt.
Das Bild zeigt die App MobileGo mit der Funktion, die Speicherplatz-Fresser aufzeigt


Vorinstallierte Apps deaktivieren

Das Bild zeigt den App-Dialog einer App, die deaktiviert werden kannJe nach Hersteller sind auf eurem Smartphone vermutlich eine ganze Menge unnötiger Apps vorinstalliert. Diese können, wenn man sie nicht braucht, deinstalliert und deaktiviert werden. Ihr solltet jedoch vorsichtig sein, einige System-Apps und Google-Apps sollten unberührt bleiben.


Cache löschen

Apps speichern im Laufe ihrer Benutzung eine Menge Daten zwischen, die man gelegentlich löschen kann bzw. sollte – „Cache“ genannt. Sie können ebenfalls aus dem App-Manager heraus gelöscht werden. Die Größe der Cache-Daten verrät entweder die App-Liste des App-Managers, oder ihr verwendet erneut eine Funktion von MobileGo:
Das Bild zeigt die App MobileGo mit der Funktion, die systeminterne Speicherplatz-Fresser zeigt (Cache-Files und ähnliches)
Tipp: Ich empfehle, die Löschung der App-Caches nicht über MobileGo vorzunehmen, sondern über den Android-eigenen Dialog der jeweiligen App-Manager. MobileGo kann jedoch behilflich sein, besonders große Cache-Daten aufzuspüren. Am besten die Namen der Apps notieren und dann über den App-Manager aufräumen lassen:
Das Bild zeigt den Android-Dialog einer App, über den System-Daten und Caches gelöscht werden können
Achtung: Ihr solltet nur den Cache von Apps löschen. Wenn – wie beispielsweise beim originalen Android – zwischen Cache und Daten unterschieden wird (siehe Screenshot), solltet ihr die Daten nicht löschen. Dadurch gehen Einstellungen, Spielstände und andere wichtige Daten verloren, die ihr vermutlich behalten wollt.

Tipps für Smartphones mit SD-Karte


Apps auf die SD-Karte verschieben

Das Bild zeigt den App-Dialog, in dem manche Apps auf die SD-Karte verschoben werden könnenApps werden standardmäßig auf den internen Speicher installiert, obwohl dieser oftmals um ein Vielfaches kleiner ist als die SD-Karte. Manche Apps lassen sich mitsamt Daten auf die SD-Karte verschieben – dies müsst ihr im App-Manager für jede App einzeln überprüfen.


Kamera-App auf die SD-Karte umleiten

Das Bild zeigt die Kamera-App, in der das Speicherziel der Fotos und Videos auf die SD-Karte konfiguriert werden kannViel Speicherplatz wird durch Videos und Fotos der Kamera verbraucht. Durch die Einstellungen der Kamera können diese direkt auf die SD-Karte gespeichert werden, anstatt sie im internen Systemspeicher abzulegen. Die Einstellung sieht in etwa so aus:


Weitere Apps für SD-Karten-Nutzung konfigurieren

Das Bild zeigt die Google Music Einstellungen, in denen die SD-Karte als Speicherziel gewählt werden kannEinige weitere Apps, die größere Datenmengen produzieren können, bieten das Speichern auf der SD-Karte an. So beispielsweise auch Google Music – über die Einstellungen kann die SD-Karte als Speicherziel gewählt werden:
Vermutlich gibt es noch einige weitere Apps, die das anbieten – einfach immer die Einstellungen der Apps durchgucken.


Weitere Tipps erwünscht

Wenn ihr weitere Tipps und Tricks kennt, wie man den internen Speicher entlasten kann – immer her damit! Schreibt mir gerne Kommentare oder Mails, ich baue hier immer weiter an.


Vorweg kurz die Definition von „Bloatware“:
Das Bild zeigt den Installationsdialog einer Software, in dem etliche zusätzliche und meistens unerwünschte Programme mitinstalliert werden sollen (Bloatware)Bloatware, manchmal auf Crapware genannt, beschreibt unerwünschte Software, die bei der Installation einer gewünschten Software mitinstalliert wird. Meistens kann der Nutzer während der Installation diese Bloatware deaktivieren. Gerne sind diese Dialoge aber auch bewusst getarnt, sodass der User in der Eile der Installation schnell den falschen Button drückt.
Selbst für waschechte ITler bleibt das Deaktivieren von Checkboxen und aufmerksame Betrachten der Installationsdialoge einfach lästig.

Unchecky ist unsere Rettung!
Die kleine kostenlose Windows Freeware hilft euch folgendermaßen:

  • Sie entfernt Bloatware-Dialoginhalte oder sogar komplette Dialoge – wenn möglich.
  • Unchecky deaktiviert automatisch alle Häckchen von Bloatware und setzt Radiobuttons auf die richtige Position, sodass trotz einfachem „Weiter“-Klicken keine Bloatware mehr installiert werden sollte (siehe unten).
  • Das Tool warnt mit einem Popup, falls doch mal Bloatware übersehen wurde (siehe unten).
  • Unchecky installiert sich selbst als Windows Hintergrunddienst, ist also nach der Installation immer aktiv und aktualisiert sich im Falle neuer Versionen auch unsichtbar von selbst.

Das Bild zeigt einen Installationsdialog vorher (mit aktivierten Bloatware-Optionen) und nachher (Optionen dank Unchecky deaktiviert)
Das Bild zeigt einen Unchecky Warndialog, der darauf hinweißt, dass die Installation noch aktivierte Bloatware enthält.

Heißt: Nie wieder Bloatware und das ohne jeglichen neuen Verwaltungsaufwand! Ich verwende die Software selbst schon lange und installiere sie auch bei Freunden und Verwandten. Einfach TOP!




Admin

Sie möchten hier werben oder Sponsor auf längere Zeit werden? Ich garantiere Ihnen unschlagbare Preise bei meinen Besucherzahlen. Egal ob Banner, Textlinks oder andere Werbeformen. Informieren Sie sich bei mir unter werbung@hannes-schurig.de